Activision-Chef Bobby Kotick: "Spiele zu produzieren, darf keinen Spaß machen."
Bobby Kotick, Chef von Activision-Blizzard.
Wissen Sie, warum es keinen Spaß macht, bei Activision zu arbeiten? Weil es keinen Spaß machen soll. Das zumindest erzählte Bobby Kotick, Chef des Millionen-schweren Unternehmens, am gestrigen Dienstag auf der "Deutsche Bank Securities Technology"-Konferenz. "Bei Activision herrscht eine Kultur der Sparsamkeit", so Kotick. "Als ich vor rund zehn Jahren unzählige Verbraucher-Experten für Activision engagierte, war es mein Ziel, jeglichen Spaß am Produzieren von Videospielen zu unterbinden."
Entsprechend angespannt forciere der Firmen-Chef die allgemeine Unternehmens-Stimmung, basierend auf "Skepsis, Pessimismus und Angst", vor allem dieser Tage, wo es doch um die Wirtschaft so schlecht stehe. "Activision ist sehr gut darin, den Fokus der Menschen auf die Rezession zu legen", sagte Kotick. Jetzt wissen Sie auch, warum der Mann im vergangenen Jahr 15 Millionen US-Dollar für sich persönlich erwirtschaftete. Und warum er fordert, dass PC- und Videospiele durchaus ein paar Dollar teurer sein könnten. Immerhin: Ob seiner Hardliner-Qualitäten konnte Kotick es bis dato vermeiden, große Summen seiner Mitarbeiter entlassen zu müssen.
2008 nominierte die US-Website marketwatch.com Bobby Kotick zum Geschäftsführer des Jahres.
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Weiter bin ich noch nicht,…
Klar muss ein Unternehmen auf der einen Seite die Zahlen im Auge behalten und darf keinen Schlendrian dulden. Aber ein Unternehmen ist immer so gut wie…