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Activision-Chef Bobby Kotick: "Spiele zu produzieren, darf keinen Spaß machen."

15.09.2009 16:26 Uhr
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Harte Worte von Activision-Chef Robert Kotick: "Mein Ziel war es, den Spaß am Spieleproduzieren zu unterbinden."

Bobby Kotick, Chef von Activision-Blizzard. Bobby Kotick, Chef von Activision-Blizzard. Wissen Sie, warum es keinen Spaß macht, bei Activision zu arbeiten? Weil es keinen Spaß machen soll. Das zumindest erzählte Bobby Kotick, Chef des Millionen-schweren Unternehmens, am gestrigen Dienstag auf der "Deutsche Bank Securities Technology"-Konferenz. "Bei Activision herrscht eine Kultur der Sparsamkeit", so Kotick. "Als ich vor rund zehn Jahren unzählige Verbraucher-Experten für Activision engagierte, war es mein Ziel, jeglichen Spaß am Produzieren von Videospielen zu unterbinden."

Entsprechend angespannt forciere der Firmen-Chef die allgemeine Unternehmens-Stimmung, basierend auf "Skepsis, Pessimismus und Angst", vor allem dieser Tage, wo es doch um die Wirtschaft so schlecht stehe. "Activision ist sehr gut darin, den Fokus der Menschen auf die Rezession zu legen", sagte Kotick. Jetzt wissen Sie auch, warum der Mann im vergangenen Jahr 15 Millionen US-Dollar für sich persönlich erwirtschaftete. Und warum er fordert, dass PC- und Videospiele durchaus ein paar Dollar teurer sein könnten. Immerhin: Ob seiner Hardliner-Qualitäten konnte Kotick es bis dato vermeiden, große Summen seiner Mitarbeiter entlassen zu müssen.

2008 nominierte die US-Website marketwatch.com Bobby Kotick zum Geschäftsführer des Jahres.

Moderation
15.09.2009 16:26 Uhr
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Erfahrener Benutzer
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28.12.2010 12:11 Uhr
Zitat: (Original von martog;9085771)
So ein liebloses Addon wie Cataclysm hat es vorher noch nie gegeben bei WOW.
Hm? Ich finde das Worgen Startgebiet, die überarbeitete Dunkelküste, Vashir und Hyjal sehr gelungen und abwechselungsreich. Auch die erste Instanz im Blackrock gefällt mir.

Weiter bin ich noch nicht, da mich mich nicht entscheiden kann, welchen meiner drei "Mains" oder den Worgen ich konsequent spielen sollte 

Eigentlich habe ich im Moment nur eins auszusetzen: Daß die Quests in den neuen Gebieten ein wenig zu sehr an einer Schnur aufgereiht sind und man quasi nicht einfach ein paar auslassen kann, weil sonst der nächste Stützpunkt keine Quest für einen freigeschaltet hat...
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
28.12.2010 05:41 Uhr
Die Kommentare zu WOW treffen sehr wohl ins Schwarze. vor allem jetzt ein Jahr nach den Äusserungen merkt man sehr konkret das da was schief läuft im Spiel.
Klar muss ein Unternehmen auf der einen Seite die Zahlen im Auge behalten und darf keinen Schlendrian dulden. Aber ein Unternehmen ist immer so gut wie es von den eigenen Leuten geschätzt wird. Und wie seine Produkte beim Kunden ankommen.
Und diejenigen welche hier die grosse Klappe haben von wegen dort würden sie nicht Arbeiten und so. Würdet ihr auch so reden wenn von dem Geld das tägliche Brot auf dem Tisch abhängt.
Die wenigsten können es sich doch wirklich leisten alles stehen und liegen zu lassen. Und das wird von den Chefs halt ausgenutzt.
Ich schätze mal nicht umsonst wurde kurz nach einem Kommentar in welchen der Termin für Cataclysm erst auf nächstes Jahr gelegt wurde von ganz oben zurück gerudert.

So ein liebloses Addon wie Cataclysm hat es vorher noch nie gegeben bei WOW.
Und auch sonst geht da gewaltig viel schief wie man bei anderen Spielen von Activision, welche dieses Jahr auf den Markt kamen sieht.
Modern Warfare2 ist wenn man genau hin schaut spielmässig ein Flop.
Naja mal schauen was für Spiele (welche eigentlich nur Addonpreise wert sind) wir in Zukunft erwarten können.
Vor allem da ja jetzt auf die Masse der User gesetzt wird und nicht mehr auf die anspruchsvollen Spieler, welche ihr Hirnschmalz für mehr nutzen als für Daily Soapkost.
Erfahrener Benutzer
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19.09.2009 21:34 Uhr
Zitat: (Original von Agent-Smith-7;8180112)
Zitat: (Original von Boesor;8168944)
Zitat: (Original von crackajack;8168941)
Zitat: (Original von Raptor;8168933)
Nach diesen Aussagen bin ich kurz davor kein SC2 zu kaufen.
Ich werde meine Kaufentscheidungen weiter danach richten ob das Spiel was taugt oder nicht und nicht nach dem was ein Wichtigtuer am Chefposten für einen Quark von sich gibt.

ich bin mir sehr sicher, dass das auch so gut wie alle der so empörten User hier ebenfalls tun werden.

Wäre auch irgendwo grotesk wenn man deshalb ein Spiel boykottieren würde, aber gleichzeitig durch sein sonstiges Kaufverhalten zig Umstände stützt die sehr viel verdammenswerter sein dürften.
Kleine Bemerkung:
So grotesk ist das nicht unbedingt. Wenigstens hat das die Vergangenheit schon vorgezeigt. Ich erinnere nur an die Boykottierung von Nokia... kann man natürlich nicht im Kern miteinander vergleichen(will ich auch nicht), aber da hat auch jeder Wind gemacht und Nokiaprodukte verschmäht bzw. zum Boykott aufgerufen. Verlust der Arbeit etc. will ich hier jetzt mal heraus nehmen.
Nur:
Die versuchte Solidarität hat im Endeffekt genauso wenig eingebracht, wie Raptor's Aussage.
kleinEdit: *grummel* Immer noch kein vernünftiges Zitieren möglich -.-

Ich dachte früher auch daran keine Nokiahandys mehr zu kaufen aber die sind einfach die besten und stabilsten, an Nokia kommt kein anderer Hersteller ran. Denke auch nicht dass sich in der nächsten Zeit wirtschaftlich bei Activision/Blizzard etwas ändern wird aber wenn sie wirklich die Entwickler so unter Druck setzen würden würden irgendwann keine guten Spiele mehr erscheinen. Handys herstellen ist simple Logik, man kanns lernen aber gute und innovative Spiele entwickeln ist etwas was Kreativität benötigt.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.09.2009 19:41 Uhr
Zitat: (Original von Boesor;8168944)
Zitat: (Original von crackajack;8168941)
Zitat: (Original von Raptor;8168933)
Nach diesen Aussagen bin ich kurz davor kein SC2 zu kaufen.
Ich werde meine Kaufentscheidungen weiter danach richten ob das Spiel was taugt oder nicht und nicht nach dem was ein Wichtigtuer am Chefposten für einen Quark von sich gibt.

ich bin mir sehr sicher, dass das auch so gut wie alle der so empörten User hier ebenfalls tun werden.

Wäre auch irgendwo grotesk wenn man deshalb ein Spiel boykottieren würde, aber gleichzeitig durch sein sonstiges Kaufverhalten zig Umstände stützt die sehr viel verdammenswerter sein dürften.
Kleine Bemerkung:
So grotesk ist das nicht unbedingt. Wenigstens hat das die Vergangenheit schon vorgezeigt. Ich erinnere nur an die Boykottierung von Nokia... kann man natürlich nicht im Kern miteinander vergleichen(will ich auch nicht), aber da hat auch jeder Wind gemacht und Nokiaprodukte verschmäht bzw. zum Boykott aufgerufen. Verlust der Arbeit etc. will ich hier jetzt mal heraus nehmen.
Nur:
Die versuchte Solidarität hat im Endeffekt genauso wenig eingebracht, wie Raptor's Aussage.
kleinEdit: *grummel* Immer noch kein vernünftiges Zitieren möglich -.-
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
19.09.2009 18:33 Uhr
Zitat: (Original von Bat0;8172714)

bestes beispiel: world of warcraft vor vier jahren und wow von heute. was damals ein großartiges spiel von spielern für spieler war, ist heute ein langweiliger und anspruchsloser zeitvertreib, diktiert von gewinnen und bilanzen.



Durch nichts zu belegender Flame eines frustrierten Ex-Süchtigen.

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