Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Act of War

    Zum großen Showdown kommt es in Washington D.C. Hier müssen Sie Anschläge auf das Kapitol sowie das Weiße Haus verhindern. Zum großen Showdown kommt es in Washington D.C. Hier müssen Sie Anschläge auf das Kapitol sowie das Weiße Haus verhindern. Mit seiner vollmundigen Ankündigung "Unser Spiel ist der Command & Conquer-Killer!" erntete Act of War-Chefentwickler Alexis Le Dressay im Spätsommer letzten Jahres bei der aus aller Herren Länder angereisten Journalistenschar nur ein müdes Lächeln. Die wenige Augenblicke zuvor präsentierte Demo-Mission sah zwar gigantisch aus, ruckelte aber auch besorgniserregend und ließ praktisch keinen Spielfluss zu. Dass das französische Entwicklerstudio Eugene Systems nicht zu viel versprochen hatte, sollte sich erst Anfang 2005 herausstellen. Da endlich verschmolzen alle Elemente des Echtzeit-Strategiespiels miteinander und neben der überragenden Technik, dem ausgeklügelten Missionsdesign und den intelligent agierenden Computergegnern kam die fesselnde und filmreif inszenierte Hintergrundgeschichte vollends zum Tragen. Wer bereits unsere Vorschau-Artikel gelesen hat, weiß, dass es in den bisherigen Beta-Versionen noch Probleme bei der Wegfindung sowie der Übersicht gab. Hier versprachen die Entwickler allerdings bis zur finalen Version, die Grundlage dieses Artikels ist, Besserung. Ob die tatsächlich eingetreten ist? Dazu später mehr.

    Ein Profi liefert die Story

    Act of War Im Gegensatz zu Command & Conquer Generäle, das praktisch gar keine Story bietet, setzt Act of War auf eine extrem spannende Hintergrundgeschichte, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zieht. Sie stammt aus der Feder des amerikanischen Bestsellerautors Dale Brown (Feuerflug, Armageddon) und spielt um das Jahr 2010 auf Mutter Erde. In dem "geopolitischen Techno-Thriller" wird das, was sich bereits heutzutage als mögliches Horrorszenario abzeichnet, bittere Realität: Stetig steigende Benzinpreise haben Autofahren um das Jahr 2010 herum zu einem horrend teuren Vergnügen gemacht, das sich nur die wenigsten leisten können, die meisten aber müssen. Von dieser Not profitieren in erster Linie die Rohöllieferanten, denen dadurch tagtäglich Milliarden in die ohnehin schon proppevollen Kassen gespült werden. Doch das reicht den raffgierigen Ölmultis noch lange nicht - sie wollen die Erdbevölkerung weiter schröpfen. Zu diesem Zweck haben sie sich zusammengetan und einen fiesen Plan ausgebrütet: Eine international operierende Terrororganisation soll für das skrupellose Sprit-Kartell rund um den Globus verheerende Anschläge vom Ausmaß des 11. September durchführen, um die Weltwirtschaft endgültig in die Knie zu zwingen und den Spritpreis in noch unverschämtere Höhen zu treiben. Doch der amerikanische Geheimdienst bekommt Wind von der Geschichte und lokalisiert anhand einer abgefangenen Anschlagsplanung den vermeintlichen Stützpunkt der Terroristen in der libyschen Wüste. Wenige Stunden später ist mit der amerikanischen Task Force Talon bereits die weltweit beste Spezialeinheit auf dem Weg nach Nordafrika, um den Verbrechern ihr schmutziges Handwerk zu legen.

    Ganz großes Strategie-Kino

    Act of War So weit, so gut - doch es geht noch besser. Denn die Art und Weise, wie bei Act of War die fortlaufende Story erzählt wird, ist einzigartig. Missionsbesprechungen mit peinlichen Laiendarstellern vor austauschbaren Kulissen oder von einem Off-Sprecher vor blinkenden Karten gähnend langweilig verlesene Monologe gibt es hier glücklicherweise nicht. Stattdessen erwarten Sie mitreißende Zwischensequenzen, an deren Entstehung Profis mitwirkten, die bereits an der Herr der Ringe-Kinotrilogie oder dem letzten Star Wars-Streifen beteiligt waren. Der Clou: Nicht nur zwischen den einzelnen Missionen, sondern auch während der Einsätze sorgen in Extrafenstern eingespielte Videos für zusätzliche Atmosphäre. Insgesamt bietet Act of War Filmsequenzen mit einer Länge von einer guten Stunde, dazu kommen nochmals knapp 30 Minuten mittels der Spiele-Engine erstellte Szenen, was deren Qualität jedoch keinen Abbruch tut.

  • Act of War
    Act of War
    Developer
    Eugen Systems
    Release
    09.02.2009
    Leserwertung
     
    Bewerte dieses Spiel!

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Constructor Release: Constructor System 3 , System 3
    Cover Packshot von Endless Space 2 Release: Endless Space 2 Sega , Amplitude Studios
    Cover Packshot von Bounty Train Release: Bounty Train
    Cover Packshot von Expeditions: Viking Release: Expeditions: Viking
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2017 PC Games Hardware 06/2017 PC Games MMore 06/2017 play³ 06/2017 Games Aktuell 06/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 06/2017 WideScreen 06/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 06/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
364980
Act of War
Act of War
http://www.pcgames.de/Act-of-War-Spiel-17438/Tests/Act-of-War-364980/
20.04.2005
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2005/04/PCG0505ActofWar4.jpg
tests