Auch AMD mit guten Geschäftszahlen im 2. Quartal
AMDs Server-Prozessor Opteron - einer der Umsatzbringer für die Nummer 2 nach Intel
Nach Intel gestern legte heute auch Konkurrent AMD seine Zahlen für das abgelaufene 2. Quartal vor. Wie auch angesichts des zulegenden Gesamtmarktes (+20% gegenüber dem Vorjahr) nicht anders zu erwarten war, weist auch der im kalifornischen Sunnyvale beheimatete Chiphersteller äußerst positive Zahlen aus: Veglichen mit dem Vorjahr stieg der Konzernumsatz um satte 40% auf 1,65 Milliarden US-Dollar. Insbesondere verantwortlich (+87%) hierfür war das Geschäft mit den Grafikchips der vor wenigen Jahren übernommenen Tochter Ati. Es zahlte sich offenbar aus, dass AMD/ Ati weit früher als Konkurrent Nvidia auf den DirectX 11-Zug aufgesprungen war und mit den GPUs der HD 5xxx-Serie eine in nahezu jeder Beziehung überzeugende Architektur vorstellte. Aber auch bei den x86-CPUs konnte AMD zulegen (+31%). Unternehmensleiter Dirk Meyer bemerkte hierzu: "Eine robuste Nachfrage nach unseren neuesten mobilen Plattformen und eine solide Geschäftspolitik führten zu Rekordumsätzen im zweiten Quartal und einem gesunden Bruttogewinn." Brutto ist hier das Stichwort, denn durch die nach wie vor existierende 25%-Beteiligung am Auftragsfertiger Globalfoundries (betreibt unter anderem auch die Chipfabriken in Dresden) und die damit verbundenen Belastungen (120 Millionen US-Dollar) steht letztendlich doch ein, wenn auch geringer als erwartet ausgefallener, Verlust von 43 Millionen US-Dollar zu Buche. Börsenanalysten hatten mit einem weit schlechteren Ergebnis gerechnet, folgerichtig legten AMD-Werte nachbörslich um circa 5% zu.
Quelle: Süddeutsche Zeitung


ja und?