Leichtes 3D-Adventure vor Fantasy-Kulisse
Nur in Filmszenen steigen Drachen auf.
Um den Planeten der Drachenreiter schwirrt ein Organismus, der Säurefäden absondert. Damit sich diese nicht nach unten ziehen, steigen regelmäßig Geschwader auf und spucken Feuer. Das ist ein spannender Stoff, entliehen aus einer Romanreihe. Daraus gemacht worden ist ein langsames Adventure, in dessen Mittelpunkt eine Seegurke steht. Ihr Besitzer heißt D'kor, ist einer der Echsenpiloten, trägt wie alle seine Freunde ein putziges Apostroph im Namen und die Gurke am Kopf. Als Frisurversuch baumelt sie da dick und träge und hätte nie in diese Zeilen gefunden, wäre sie nicht das Aufregendste im ganzen Spiel. D'kors Drachenstaffel fehlt die Führerin. Er soll herausfinden, was ihr zugestoßen ist, und Kandidatinnen für die Nachfolge suchen. Dazu löst er Rätsel für Doofe, klappert alle verfügbaren Ort der Reihe nach ab und führt vor allem mit ganz vielen Leuten ganz viele, ganz schön lange Gespräche. Dann strahlt die Seegurke in hellem Glanz- da wird sie lieb angeguckt, weil sie so schön wackelt, während das Drumherum versteinert. Kampfszenen sind spärlich gestreut (zwei Tasten, die Maus, sehr simpel), fliegende Drachen rücken überhaupt nur in Zwischensequenzen ins Bild. Ein Anflug von Spannung kommt zum Beispiel auf, wenn D'kor einen Jungen aus einer Höhle rettet, indem er eine Felswand einreißt. Am Ende bleibt s dann aber doch immer langweilig.

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