Optisch aufwendige Neuauflage des Echtzeitspektakels im Battletech-Universum.
Grafisch aufwendige Situationen wie diese zwingen auf höchster Detailstufe selbst flotte Computer in die Knie.
Genau wie im Vorgänger leiten Sie nicht nur die Einsätze Ihrer Krieger, sondern entscheiden im Vorfeld, welche Mechs Sie mit welcher Bewaffnung mit in den Kampf nehmen wollen und welche Piloten sie steuern sollen. Vor jeder Mission gibt Ihnen Ihr aktueller Auftraggeber per Videokonferenz einen Überblick über die taktische Situation und präsentiert auf einer Karte des Einsatzgebiets die von Ihnen zu erfüllenden Primär- und Sekundärziele. Dreh- und Angelpunkt der Missionsplanung ist wie üblich das maximal zulässige Abwurfgewicht, das festlegt, wie viele Kampfroboter Sie in die Schlacht führen können. Als unabhängiger Söldner bringen Sie natürlich Ihre eigene Ausrüstung mit an die Front, können allerdings bei entsprechendem Kontostand von Ihrem Dienstherr neue Battlemechs hinzukaufen. Ebenfalls nur gegen Bezahlung zu haben sind Verbesserungen der Bewaffnung und Ausrüstung im so genannten Mech-Lab.
Das Tuning der Kampfmaschinen wurde im Vergleich zum Vorgänger leicht verändert und erweitert. So berücksichtigt das Spiel neben der Größe der einzelnen Waffensysteme nun auch die von ihnen verursachte Wärme, die maximal zulässige Hitzekapazität der Mechs und gestattet den Einbau zusätzlicher Wärmetauscher und Panzerplatten. Sind alle Umbaumaßnahmen abgeschlossen, bestücken Sie Ihre Mechs mit Piloten und betreten das Schlachtfeld. Spätestens hier erwartet Mech-Commander-Veteranen das erste Aha-Erlebnis. Blickten Sie im ersten Teil noch auf ein isometrisches Schlachtfeld, so führen Sie Ihre Piloten nun über echte 3D-Landschaften. Möglich wird dies durch eine modifizierte Version der Technik die schon im Battletech-Simulator MechWarrior 4 zum Einsatz kam. Ebenfalls aus MechWarrior 4 stammen die Waffen- und Explosionseffekte, die zum Schönsten gehören, was je in einem Echtzeitstrategiespiel zu sehen war. Feuern Sie beispielsweise eine Salve Langstreckenraketen ab, zieht jedes einzelne Geschoss einen wabernden Abgasstrahl hinter sich her, Waffeneinschläge hinterlassen tiefe Krater in der Landschaft und abgetrennte Mech-Gliedmaßen segeln spektakulär durch die Luft.
