Müder Taktik-Shooter zum Kino-Thriller.
Nur selten sichern die KI-Kameraden die Umgebung so gekonnt ab wie hier im Bild.
Namenswirrwarr hoch drei: Als The Sum of All Fears kommt Tom Clancys Politthriller in die US-Kinos, hier zu Lande läuft die Romanverfilmung von Das Echo aller Furcht unter dem Titel Der Anschlag an. Schon eine Woche vorher können Sie sich mit dem Spiel-zum-Film-zum-Buch in den virtuellen Anti-Terror-Krieg stürzen. Den setzt Clancys Hausmarke Red Storm mit der kaum veränderten Engine von Ghost Recon in Szene. Wie der Quasi-Vorgänger zählt auch Der Anschlag zu den taktischen Vertretern der Egoshooter-Zunft. Zusammen mit zwei computergesteuerten Teamkameraden, auf deren tatkräftige Unterstützung Sie lieber nicht zählen sollten, stürmen Sie Geiselnahmen oder infiltrieren Milizenfestungen. Elf Brennpunkte, über den ganzen Globus verstreut, fordern Ihr Eingreifen, wobei die Schauplätze trotz der bewährten Technik lange nicht so hübsch wie in Ghost Recon anzusehen sind. Der Missionsablauf ist stets der gleiche: Sie folgen vorgezeichneten Wegpunkten durch Bankgebäude, Villen und Gefängnisse und räumen unterwegs zu den Einsatzzielen (Schalter umlegen, Akten beschlagnahmen) allerhand Bösewichte aus dem Weg. Obwohl selbst Spezialisten dabei oft ins Bildschirm-Gras beißen, ist das knappe Dutzend Levels an einem Nachmittag durchgespielt Schnellspeicherfunktion sei Dank.
