Geheimakte 2 - die Adventure-Hoffnung 2008? (Neuer Trailer!)

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News Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Viele traditionelle Adventures hat es in den vergangenen Jahren gegeben, nur wenige stachen aus der Masse an Durchschnittlichkeit heraus. Wo manch andere Spiele sich nur bemühten, triumphierte das deutsche Werk Geheimakte Tunguska mit tadelloser Bedienung, flüssiger Erzählstruktur und einem Rätseldesign, das Denker fordert und Anfänger schont.

Geheimakte 2 - die Adventure-Hoffnung 2008? (Neuer Trailer!) Der Nachfolger hört auf den Namen Geheimakte 2 - und hat mit dem Begriff "Tunguska" folglich nichts am Hut. Trotzdem knüpft das Spiel an den ersten Geheimakte-Teil an: Zwei Jahre nach den Geschehnissen von Tunguska findet die Beziehung von Max und Nina, den Helden des Vorgängers, ein Ende. Während er sich in entlegenen Ländern durch dichte Dschungel schlägt, sucht sie die Ablenkung auf einer lauschigen Kreuzfahrt. Klar: Beides geht schief, die Helden verstrickt es erneut in ein Abenteuer, das sie aneinander schweißt.

Einstieg wie im Kino

In Geheimakte 2 feiert ein dritter spielbarer Charakter seine Premiere, wenn auch nur im Intro. Es ist interaktiv, ähnlich dem Einstieg in das selige Indiana Jones 4: The Fate of Atlantis. Man spielt einen Bischof, der nachts von zwei Attentätern - ihr Aussehen erinnert an Sam Fisher im Latexanzug - überfallen wird. Die Entwickler bemühen sich um Tempo und Spannung: Eben lenkt man die Spielfigur noch durch die kirchlichen Gemächer, dann setzt plötzlich und ohne Ladezeit eine bildschirmfüllende, schön gerenderte Filmsequenz ein, in der die Latex-Träger in das Gebäude einbrechen . Wieder übernimmt man die Kontrolle über den Bischof, sackt ein paar Gegenstände ein - die Rätsel sind zu Beginn bewusst simpel gehalten, um Einsteiger nicht zu verschrecken. Ist auch diese "Aufgabe" gemeistert, setzt erneut ein Filmschnipsel ein - Gameplay und Filmszenen in Gegenschnitten, das erzeugt Spannung!

Geheimakte 2 - die Adventure-Hoffnung 2008? (Neuer Trailer!) Näher am Geschehen

Eine weitere Neuheit: Während der Dialoge oder bei wichtigen Aktionen zoomt das Bild auf die Akteure heran. Ein simpler Trick, allerdings äussert effektvoll. So erhält das bei klassischen Adventures vermeintlich starre Bild einen Hauch von Dynamik. Damit die Hintergründe nicht zu grob aufpixeln, haben die Entwickler deren Auflösung von 1024x768 auf 1600x1200 Bildpunkte erhöht. Zudem unterstützt Geheimakte 2 auch Breitbildmonitore, so dass bei einer 16:9-Darstellung keine unschönen schwarzen Balken auftreten.

Feinere Grafik

Generell hat die sehr schöne Mischung aus 2D- und 3D-Grafik noch einen Tick an Eleganz zugelegt. Charaktere besitzen bei Dialogen lebensechte Gesten, außerdem kommt bei der Darstellung von Gesichtern auch zuschaltbares Normal Mapping zum Einsatz - so lassen sich auch Close Up-Einstellungen optisch ansprechend realisieren. Fein: Selbst dynamische, echtzeitberechnete Lichtquellen haben die Entwickler eingebaut, etwa bei schaukelnden Deckenleuchten oder Taschenlampen. Diese Effekte sind nicht nur optischer Schnickschnack, sondern spielen eine wichtige Rolle in manchen Rätseln.
Hervorzuheben sind auch die sehenswerten 2D-Umgebungsanimationen, wie sie schon im ersten Teil für Atmosphäre sorgten. Während Ninas Kreuzfahrt ist etwa im Hintergrund das Meer zu sehen, das sich erstaunlich realistisch über den halben Bildschirm ausbreitet. Solche Szenen lassen selbst im Jahr 2007 die Starre vorgerenderter Hintergründe vergessen, denn sie sind wirklich schick.

Geheimakte 2 - die Adventure-Hoffnung 2008? (Neuer Trailer!) Noch mehr Komfort

Als beinahe fehlerfrei gilt die Bedienung des ersten Teils, und trotzdem haben die Entwickler sie in Details verbessert. Gesprächsoptionen sind durch eindeutigere Icons gekennzeichnet, ein Charakterportrait in der Ecke zeigt an: Der Spieler befindet sich in einem Dialog. Sehr gut gefällt uns auch, dass der Tooltip für Hotspots nicht mehr am oberen Bildschirmrand, sondern direkt am Mauscursor angezeigt wird.

Ordentlicher Umfang

Die Spielzeit von Geheimakte Tunguska lag bei respektablen zwölf Stunden und mehr. Geheimakte 2 wird in etwa auf die gleiche Zahl kommen. Außerdem habe man, so die Entwickler, auf Kritik am ersten Teil reagiert. Dessen letztes Kapitel - es spielt in einer Basis in Tunguska - war einigen Spielern schlicht zu schwer. Geheimakte 2 wird daher eine ähnliche Lernkurve wie der erste Teil, dafür aber ein weniger frustiges Finale bieten.

Der neue Trailer

Besuchen Sie unsere GC-Unterseite, um sich den brandneuen Trailer zu Geheimakte 2 anzuschauen! Sie finden das Filmchen in der Auswahlleiste, direkt unterhalb des Video-Fensters.

Ersteindruck: Ausgezeichnet

Entwickler: Animation Arts und Fusionsphere Systems
Publisher: Deep Silver
Termin: 2. Quartal 2008

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ShiningForce Anfänger/in
        AW:

        Ich würd mir wünschen, wenn die Charaktere noch etwas mehr Tiefgang kriegen und ein paar Macken mehr haben.
        Ansonsten freu ich mich auch auf den 2. Teil.
      • Von ShiningForce Anfänger/in
        AW:

        Ich würd mir wünschen, wenn die Charaktere noch etwas mehr Tiefgang kriegen und ein paar Macken mehr haben.
        Ansonsten freu ich mich auch auf den 2. Teil.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        AW:

        Gerade bei einem Adventure ist doch die Grafik zweitrangig...Viel mehr kommt es doch auf eine gute Story, interessante Charaktere und vor allem gute Rätsel an.
      • Von DocX Mitglied
        AW:

        Zitat von FlameThrower am 25.08.2007 02:15
        Company of Heroes sieht besser aus.
        Sinnlos, mehr kann man dazu nicht sagen. Du vergleichst gerne Äpfel mit Birnen und schreibst dumme Kommentare zu Genres die dich nicht interessieren.

        Ich freue mich auf das Spiel, der Vorgänger hat mir sehr viel Spaß bereitet und der Bericht sagt mir, dass die Stärken des Vorgängers ausgebaut worden sind und die Schwächen beseitigt wurden.
      • Von FlameThrower Mitglied
        Company of Heroes sieht besser aus.
      Direkt zum Diskussionsende
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