Die virtuelle Camel-Trophy
KING OF THE HILL In der Destruction Zone müssen Sie bestimmte Gebiete erobern und verteidigen. Für jeden gelungenen Crash winken außerdem Bonuspunkte.
Renneinsatz für Schlammspringer: In Insane verlassen Sie mit schweren Allrad-Boliden die Welt der Asphaltstraßen und machen sich in freier Wildbahn auf die Jagd nach Punkten und Platzierungen.
Offroader sind Individualisten: Obwohl ein Großteil der Allrad-Gemeinde ihre Fahrzeuge im Alltag wohl niemals abseits befestigter Straßen bewegt, umgibt die Nachfahren des klassischen Jeeps auch heute noch eine Aura von Freiheit und Abenteuer. Mit Insane bekommen Camel-Männer ohne eigenen Geländewagen jetzt Gelegenheit, ihre Fahrkünste in schwierigstem Terrain zu beweisen. Das Spiel simuliert insgesamt fünf Rennligen, die in verschiedenen Ländern (Niger, Irland oder Australien) stattfinden. Um eine Liga erfolgreich abzuschließen, müssen Sie in den einzelnen Prüfungen genügend Meisterschaftspunkte sammeln. Gelingt dies, rücken Sie in die nächste Liga auf, wo neue Strecken und stärkere Autos zur Verfügung stehen. Je nach Klasse erwarten Sie in den Wettkämpfen die unterschiedlichsten Herausforderungen: Die Querfeldein-Rennen von Checkpoint zu Checkpoint kommen traditionellen Motorsport-Veranstaltungen noch am nächsten. Disziplinen wie Capture the Flag oder Destruction Zone erinnern dagegen an actionreiche Fahrspiele wie Destruction Derby. Hier gilt es, durch Erobern und Halten einer Flagge oder eines bestimmten Gebiets möglichst viele Punkte zu sammeln und seine Konkurrenten mit unfairen Manövern aus dem Rennen zu kicken.
Alle Wettbewerbe finden im offenen Gelände statt: Wie in Motocross Madness 2 gibt es hier praktisch keine befestigten Straßen und der Spieler muss sich den Weg zum nächsten Tor oder Checkpoint selber suchen. Ein intelligenter Wegweiser hilft zwar bei der Orientierung, oft erweist sich in den extrem hügeligen Landschaften aber der kürzeste Weg nicht als der schnellste, da selbst die unverwüstlichen Allrad-Boliden irgendwann an die Grenzen der Fahrphysik stoßen. Diese Grenzen lassen sich im Setup an die Rennbedingungen anpassen: Wem die drei vorgegebenen Konfigurationen Rennen, Gelände und Standard nicht ausreichen, kann in der Werkstatt an allen wichtigen Fahrzeugparametern herumfeilen.
Insgesamt fahren sich die hochbeinigen Ungetüme naturgemäß völlig anders als reinrassige Sportwagen. Lange Federwege, fette Reifen und ein hoher Schwerpunkt fordern bei hohen Geschwindigkeiten eine gefühlvolle Hand am Lenkrad.
