Flieger, grüß mir die Sonne
Quelle: Microsoft
AUSGEBRANNT Treffer in den Motor quittieren die Flugzeuge mit spektakulären Explosionen und tiefschwarzem Rauch. Durch solche Effekte wirken die Kämpfe in CFS2 unglaublich realistisch.
Weiße Sandstrände, kristallklares Wasser und tödliche Luftkämpfe. Mit der jüngsten Ausgabe von Microsofts kriegerischer Vorzeigesimulation werden Sie auf Seiten der Japanischen Marine oder der U.S. Navy an die Pazifik-Front versetzt.
Nach fast zweijähriger Durststrecke in punkto Propeller-Simulationen bekommen PC-Flieger mit einer Schwäche für realistische Luftkämpfe Nachschub geliefert. Combat Flight Simulator 2 stellt den Luftkrieg zwischen der Japanischen Marine und der U.S. Navy von 1941 bis 1945 nach. Zu Beginn Ihrer Karriere entscheiden Sie sich für eine der beiden Kampagnen, besuchen die Flugschule oder stürzen sich in einer schnellen Mission sofort in den Kampf. Bevor Sie jedoch in den simulierten Krieg ziehen, sollten Sie den Schwierigkeitsgrad Ihren persönlichen Vorlieben anpassen. Wie in diesem Genre inzwischen üblich lassen sich hier alle "störenden" Aspekte des Luftkampfs an- und abschalten. Je unrealistischer die Vorauswahl, desto niedriger fällt natürlich die maximal erreichbare Punktzahl in den Missionen aus.
Sind alle Einstellungen abgeschlossen, geht es ab ins virtuelle Cockpit, das in CFS2 gleich in mehreren Ausführungen vorliegt: Die Standardsicht zeigt eine 2D-Sicht des Armaturenbretts, zur besseren Übersicht steht außerdem ein "Virtual Cockpit" mit schwenkbarem Blick in 3D zur Verfügung. In der Standardsicht können sämtliche Schalter und Anzeigen im Cockpit per Mausklick oder Tastatur bedient werden. Schon hier wird deutlich, warum das Microsoft-Team sich bei der Entwicklung von Pazifik-Veteranen wie Saburo Sakai hat beraten lassen: Schalter und Anzeigen funktionieren wie in den realen Vorbildern; wer will, kann das Treibstoffmanagement selber in die Hand nehmen oder Propelleranstellwinkel, Gemischeinstellung und Belüftungsklappen manuell steuern.
Ebenso detailliert präsentieren sich die Flugzeuge in der Außenansicht: Verrußte Auspuffrohre, zerkratzter Lack und animierte Klappen und Ruder sorgen für eine bisher unerreichte optische Authentizität. Dieser Realismus setzt sich auch in den Kämpfen fort: Gezielte MG-Salven verwandeln die Flugzeuge in löcherige Todesfallen, beschädigte Teile fallen vom Rumpf ab und getroffene Motoren spucken tiefschwarzen Rauch. Ebenfalls einmalig ist das dynamische Wettersystem, das unterschiedliche Wetterlagen in verschiedenen Flughöhen zulässt und mit Turbulenzen und Sturmböen das Fliegen in Schlechtwettergebieten zusätzlich erschwert. Eine besonders wichtige Rolle spielen die Wolkenformationen, die Sie dank realistischer Sichtlinie der Computergegner auch als Deckung benutzen können.
