Im Sechseck gesprungen

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INFORMATIONSFLUSS Zu jeder Einheit erscheint auf Wunsch eine kleine Box mit Statuswerten auf dem sonst Öden Bildschirm. INFORMATIONSFLUSS Zu jeder Einheit erscheint auf Wunsch eine kleine Box mit Statuswerten auf dem sonst Öden Bildschirm. Wieder fühlt sich eine Firma berufen, den Zweiten Weltkrieg in historisch akkuraten Schlachten aufleben zu lassen: Unter der aufgehenden Sonne prallen Alliierte und Japaner aufeinander.
Rising Sun benutzt die typischen Elemente jedes rundenbasierten Strategiebrockens - von sechseckig unterteilten Spielkarten über limitierte Bewegungs- und Angriffspunkte bis hin zu langwierigen Zugberechnungen, wenn der Computer an der Reihe ist. Als geschichtlicher Hintergrund dient der schachartigen Waffenschieberei die Zeit zwischen Pearl Harbor und Hiroshima mit mehr als 30 Konfrontationen auf den Philippinen, in Neuguinea oder bei Okinawa, die Sie wahlweise aus Sicht der Allianz oder der japanischen Armee erleben dürfen. Fantasiekampagnen führen alternative Kriegausgänge vor Augen, per Editor werden bei Bedarf neue Feldzüge erfunden.
Begleitet von einem 200-seitigen Handbuch, trieft Rising Sun geradezu vor Tiefgang. So werden Schusswechsel zwischen Panzern, Artilleriestellungen oder Fallschirmspringern beispielsweise aus der Geländebeschaffenheit (Dschungel, Strand, Reisfelder etc.), den Sichtverhältnissen bei Tag und Nacht sowie der Motivation der Soldaten errechnet. Minuspunkte kassiert das Spiel wegen seiner eintönigen Präsentation und einer befremdlichen Steuerung über kryptische Symbole.

Wertung zu Rising Sun (PC)

Wertung:

5.0 /10

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