In aller Ruhe legen Sie Ihre Aktionen auf dem Hexfeld fest. In aller Ruhe legen Sie Ihre Aktionen auf dem Hexfeld fest. Erinnern Sie sich noch an den Klassiker Battle Isle, in dem Sie rundenweise Armeen über ein Hexagonfeld zogen, Befehle festlegten und danach in einer Filmvorführung die spielerische Umsetzung zu sehen bekamen? Genau nach diesem Muster verfahren Sie auch in Gettysburg. Auf 16 recht übersichtlichen Schlachtfeldern steuern Sie maximal acht Bataillone, die sich aus Infanterie, Kavallerie und Artillerie zusammensetzen.

In der Regel gibt Ihnen das Spiel vor, in einer fest definierten Rundenzahl das gesteckte Ziel zu erreichen. Taktische Manöver wie etwa Flankieren, Nahkampfattacken oder das Eingraben der Einheiten bringen etwas strategischen Tiefgang in die ansonsten eher simpel verlaufenden Gefechte. Geländefelder wie Waldstücke geben zusätzliche Deckung und erhöhte Positionen sorgen für mehr Schussweite.

Sobald die Planungsphase abgeschlossen ist, führen die Einheiten Ihre Befehle durch. Dabei können Sie stufenlos sehr nah an die Figuren heranzoomen und die Kamera flach einstellen. Schwachpunkt: Die Figuren sind nicht eben polygonreich dargestellt und nur mit spärlichen Animationen versehen. Grafikeffekte wie etwa Explosionen sind rar gesät und absolut unspektakulär.

Ansonsten ist die "Filmansicht" gar nicht mal so schlecht. Gettysburg fährt allerdings in puncto Kamerasteuerung auch keine guten Noten ein. Die "Glory, glory, hallelujah"-Musik passt zwar recht gut, nervt aber schnell aufgrund mangelnder Abwechslung. Der faire Preis macht jedoch einiges wett.

Wertung zu American Civil War: Gettysburg (PC)

Wertung:

6.0 /10

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