Nachfolger zum Echtzeit-Strategiespiel Warlords Battlecry.
Wenn Sie Ihren Held zum Magier heranzüchten, darf er Zaubersprüche vom Stapel lassen, die Gegner im Umkreis schwächen.
Gleich zu Beginn wird man von der Optionsvielfalt erschlagen: Aus einem Pool von sage und schreibe zwölf Rassen - darunter Menschen, Zwerge, Elfen, Dämonen oder Untote - picken Sie je nach Vorliebe eine heraus. Danach erschaffen Sie einen Helden, als säßen Sie vor einem Rollenspiel. Ihr Haudegen darf Kämpfer, Dieb oder Magier werden. Je nach Wahl hat Ihr Schützling mehr Lebensenergie, Angriffsstärke oder Zaubersprüche zur Verfügung. Doch damit nicht genug, denn es folgen weitere Spezialisierungswege. Der Magier entscheidet, ob er lieber mit Eis, Feuer, Illusionen oder Nekromantie umgehen möchte. Beim Kämpfer steigern Sie Fähigkeiten wie Führungsqualität, was Ihren Truppen mehr Mumm auf dem Schlachtfeld verpasst. Ansonsten kann es passieren, dass Ihre Armee das Weite sucht, wenn ein feindlicher Drache mit seinen Flügeln schlägt. Sobald die Echtzeitgefechte folgen, verkommt die Klassen- und Rassenwahl aber fast zur Bedeutungslosigkeit. Zwar bilden Elfen hübsche Einhörner aus, die Untoten züchten in Friedhöfen klappernde Skelettkrieger heran und die Menschen holen sich ihre stolzen Krieger aus Kasernen. Aber letztlich ist die Vorgehensweise mit allen Einheiten gleich: Man produziere sie in Massen und überrenne damit den Gegner. Warlords Battlecry 2 ist eben doch nur ein gewöhnliches Echtzeit-Strategiespiel.
