Alles beim Alten: Ein neues Tetris
Für diese Grafik empfiehlt der Hersteller eine T&L-fähige Highend-Grafikkarte.
Immer wieder gibt es Spieldesigner, die einer so schlichten Idee wie Tetris unbedingt eine Hintergrundgeschichte überstülpen wollen. Dass ein solcher Versuch zu peinlichen Ergebnissen führen muss, ist liegt auf der Hand, ist aber nicht dem eigentlichen Spiel anzulasten.
Und so verbirgt sich auch bei Tetris World hinter einer blödsinnigen Geschichte und einer peinlich schlichten Grafik ein sehr altes und nach wie vor geniales Spiel. Die unterschiedlich geformten Steine müssen während ihres Falls derart gedreht und positioniert werden, dass sich am unteren Bildschirmrand geschlossene Reihen ergeben und diese verschwinden. Um für etwas Abwechslung zu sorgen, wurden vier Variationen dieses Spielprinzips entworfen, die jeweils andere Anforderungen an die Strategie stellen. In einem Modus zerfallen beispielsweise einzelne Blöcke und füllen so die eventuell vorhandenen tief liegenden Lücken auf. In einem anderen Modus müssen vier quadratische Steine zu einem großen Quadrat kombiniert werden, wofür man viel Platz reservieren muss. Letztendlich aber ist ein Tetris ein Tetris, echte Innovationen darf man hier nicht erwarten.
