Rome: Total War - Barbarian Invasion
Die gewaltigen Kriegselefanten der Sassaniden sind eine echte Herausforderung für die Kavallerie des zersplitterten Römischen Reiches.
Die letzten Tage des römischen Imperiums sind angebrochen. Nach dem Tod von Kaiser Julian Apostata zerbricht im Jahr 363 A.D. das Reich in zwei Hälften. Zu allem Überfluss stehen auch noch barbarische Horden vor den Toren Roms. Zeit, in Rome: Total War - Barbarian Invasion die Zügel in die Hand zu nehmen und in die Schlacht zu ziehen. Auf welcher Seite auch immer. Das Add-on zum Strategiekracher des vergangenen Jahres versetzt Sie in die Rolle eines von zehn Völkern: das westliche und östliche Römische Reich, Hunnen, Goten, Sassaniden, Vandalen, Sarmatianer, Sachsen, Alemannen und Franken. Während sich auf Seiten der Römer nicht allzu viel ändert, spielen sich die Horden doch etwas anders.
Glaubensfragen
Wie schon im Hauptprogramm ziehen Sie Ihre Einheiten rundenweise über die 3D-Karte.
Zunächst heben Sie aber, wie auch schon im Hauptspiel, Truppen aus und bauen Städte und Dörfer. Auf der 3D-Karte ziehen Sie Ihre Einheiten rundenweise umher, die Erweiterung Ihres Reiches ist das Ziel. Sie erobern, begleitet von harmonischen Klängen samt Gesangseinlagen, Siedlungen, schippern Truppen übers Meer und planen Ihre weitere Vorgehensweise.
Als Römer hatten Sie bisher immer mit dem Senat zu kämpfen, der Ihnen ständig mit irgendwelchen Aufgaben in den Ohren lag und auch mal nörgelte, wenn etwas nicht zu seiner Zufriedenheit ausgeführt wurde. Das gehört diesmal der Vergangenheit an. Denn die Senatoren wurden mit dem Ableben des Kaisers aufs Altenteil abgeschoben. So können Sie nun nach Gutdünken schalten und walten. Also expandieren Sie fleißig und unterjochen die anderen Völker.
Mit einem ganz besonderen Kniff: Religion spielt jetzt eine wichtige Rolle. Ob Christen- und Heidentum oder Zoroastrismus (die Glaubensrichtung der Perser) - Sie sollten stets im Auge behalten, in welche Richtung das Volk Ihrer Expansionswahl betet. Es ist beispielsweise keine so gute Idee, Heiden den christlichen Glauben aufzuzwängen. Schnell brechen Revolten aus und das vor kurzen eroberte Gebiet macht sich wieder selbstständig.
Die Barbaren kommen!
Treffen Reiter mit voller Wucht gegen Fußsoldaten, hebt es den einen oder anderen durchaus mal in die Luft.
Die Barbaren dagegen verhalten sich nicht ganz so, wie Sie das (vielleicht) aus Rome: Total War kennen. Vernichten Sie eines der wilden Völker, erwarten Sie wahrscheinlich, dass dieses verschwindet. Nicht so im Add-on Barbarian Invasion. Hier bilden die Überlebenden eine Horde und ziehen plündernd durch die Gegend. Besonders interessant gestaltet sich dieser Aspekt, wenn Sie selbst eine Fraktion der Barbaren spielen.
Da Sie ohne Stadt und Ländereien keine Einnahmequelle in Form von Steuergeldern haben, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als zu brandschatzen. Überfallen Sie Städte, plündern Ihre Schergen diese aus und gelangen somit an das nötige Kleingeld. Das brauchen Sie dringend, denn ohne Stadt lässt sich Ihre Armee nur ausweiten, indem Sie Söldner anheuern. Allerdings können Sie auch jederzeit wieder sesshaft werden, indem Sie ein Dorf einnehmen. In diesem Fall spielt sich Barbarian Invasion schnell wieder wie gewohnt.
Spektakuläre Nachtkämpfe
