Conflict: Global Storm
Terroristen haben ein Hotel besetzt und Geiseln genommen. Mit Ihren Kollegen versuchen Sie, die Situation zu entschärfen.
Die Mitglieder der furchtlosen Antiterror-Einheit sind keine Unbekannten. Bereits in Conflict: Desert Storm 1 und 2 zeigten die Herren Bradley, Connors, Jones und Foley, was sie von Attentätern halten. Im neuen Teil der Conflict-Serie treibt sich das Team (nun verstärkt durch Scharfschützin Carrie Sherman) nicht nur in der Wüste herum, sondern ballert sich auch durch arktische Schneelandschaften, feuchtschwüle Dschungel und enge Stadtviertel. Ziel ist es, der faschistischen Untergrundorganisation March 33 das schmutzige Handwerk zu legen.
Dabei steuern Sie einen Charakter aus der Verfolgerperspektive und geben dem Rest der Gruppe mit der rechten Maustaste Befehle wie "Deckungsfeuer", "Hinlegen", "Angriff". Die KI-Kollegen versuchen, sich möglichst geschickt durch das Terrain zu bewegen. Das funktioniert nicht immer. Mal schleicht das Team vorbildlich vorwärts, geht selbstständig in Deckung und sichert nach hinten ab.
An anderer Stelle poltert die Kombo jedoch aufrecht aus dem Unterholz direkt ins feindliche Feuer hinein. Verlassen können Sie sich auf die Kameraden also nicht. Da ist es gewiefter, die einzelnen Figuren zu platzieren, indem man per Funktionstasten zwischen den Charakteren umschaltet. So gespielt, sind die 14 Missionen stimmig und bereiten richtig Laune.
Technisch macht der globale Sturm einen soliden Eindruck. Mit protzigen Effekten und Bump-Mapping gehen die Entwickler allerdings eher sparsam um. Dennoch verpacken die knackigen Farben und die geschmeidige Engine den Titel in ein ansehnliches Gewand. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich den kooperativen Mehrspielermodus. Hier absolvieren Sie die gesamte Geschichte mit Freunden. Ob man diese allerdings mehr als einmal durchspielen will, sei dahingestellt.
