Warhammer 40.000: Dawn of War: Winter Assault
Die Imperiale Armee kämpft mit Unterstützung der Ultramarines und Eldar gegen böswillige Ork- und Dämonenhorden.
Schon wieder ein Echtzeit-Strategiespiel mit Orks, Menschen, Elfen und Dämonen? Stimmt. Aber im Warhammer 40.000-Universum greifen die verfeindeten Völker nicht zu ollen Hackepetern, der moderne Ork schwört auf Raketen und Flammenwerfer.
Was ist neu?
Das Add-on zu Warhammer 40.000: Dawn of War bietet neben einer neuen Partei, der Imperialen Armee, auch neue Gebäude, Fahrzeuge und mehr als 20 Mehrspielerkarten. Zudem haben sich die Entwickler viel Mühe mit dem Einzelspieler-Modus gegeben: Sie dürfen nun mit allen fünf Rassen antreten. Dabei stehen die Space Marines, Imperiale Armee, Eldar, Orcs und Chaos-Truppen in zwei Kampagnen à sechs Missionen zur Verfügung. Einziges Manko: Uns liegt eine Testversion vor, die der finalen Verkaufsversion nicht voll entspricht.
Das Missionsdesign
Dämonenanbeter und Orks bekämpfen die Menschen und Eldar ... und natürlich sich gegenseitig.
Die Missionen sind nicht völlig linear. Im ersten Level erobern Sie zum Beispiel erst mit der Imperialen Armee eine Landezone für nachfolgende Truppen. Ist das getan, wechseln Sie automatisch zu den Eldar und greifen feindliche Chaos-Truppen von hinten an. In anderen Missionen können Sie sogar entscheiden, welche Seite Sie spielen wollen. Je nach Wahl fällt das Missionsende unterschiedlich aus. Außerdem werden nicht - wie genreüblich - Ressourcen von einzelnen Arbeitern oder Minen abgebaut. Durch das Erobern strategischer Punkte erhalten Sie Ressourcenpunkte, die in neue Einheiten, Upgrades und Gebäude investiert werden.
Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Der Schwierigkeitsgrad schwankt zwischen den Missionen beträchtlich und in der vorliegenden Testversion treten häufig Skriptfehler auf. Die Ladezeiten sind überdurchschnittlich lang. Die Entwickler haben für die finale Verkaufsversion natürlich Abhilfe versprochen. Die Wegfindung der Einheiten ist hingegen ordentlich und der Sound klasse.
Grafikdetails
Die Orks setzen riesige und bis an die Zähne bewaffnete Echsenwesen als Kampfmaschinen ein.
Die Grafik hat sich im Vergleich zum Hauptspiel kaum verändert, was nicht weiter schlimm ist. Optisch gehört Warhammer 40.000 immer noch zur ersten Garde. Allerdings sind im Einzelspielerteil viel mehr Einheiten auf einmal zu sehen, als es bei Dawn of War der Fall war. So kommt es selbst bei aktuellen PCs mit Geforce-6800-Grafikkarte, 1 GByte RAM und 3-GHz-CPU bei maximalen Details zu Ruckelorgien.
Fazit: Der Einzelspieler-Modus bietet deutlich mehr Abwechslung. Allerdings kommt bei Anfängern durch den hohen Schwierigkeitsgrad schnell Frust auf. Der Mehrspieler-Modus macht dank des schnellen Gameplays extrem Laune.
