Chrome SpecForce
In dieser Mission müssen Sie Ihren Vorgesetzten zum Einsatzziel eskortieren. Passen Sie auf, dass er nicht getötet wird.
Im Jahr 2172 steigt die Verbrechensrate sprunghaft an. Durch eine heimtückische Droge werden Kriminelle noch skrupelloser. Selbstmordattentate sind an der Tagesordnung. Aber woher kommt das fiese Rauschgift?
Eine Spur führt die Spezialeinheit Specforce auf den Planeten Estrella, genauer gesagt zum Industriekonzern LoreGen. Man vermutet, dass dort die Fäden zusammenlaufen. Und tatsächlich: Kaum sind Sie und Ihr Sondereinsatzteam gelandet, pfeifen Ihnen auch schon die Kugeln der Wachleute um die Ohren.
Was sich nach einem spannenden Abenteuer anhört, entpuppt sich rasch als langweiliger Ego-Shooter von der Stange. Weder Zwischensequenzen noch inte-ressante Dialoge treiben die Story voran. Stattdessen ballern Sie sich während der öden Missionen immer und immer wieder durch Horden dummer Bots.
Ab und an werden Sie von Kollegen begleitet, die allerdings keine Befehle entgegennehmen. Taktische Manöver bleiben somit aus. Größere Distanzen bewältigen Sie auf den riesigen Karten übrigens bequem mit Fahrzeugen oder im Cockpit eines Mechs.
Wie bereits beim Vorgänger Chrome schlüpfen Sie erneut in einen hochmodernen Kampfanzug, auf den selbst Gordon Freeman neidisch wäre. Auf Knopfdruck wird Hauptdarsteller Logan nicht nur unsichtbar, er kann sogar schneller laufen.
Außerdem aktivieren Sie bei Bedarf den Schutzschild sowie einen Bullet-Time-Modus, in dem Sie wie bei Max Payne 2 im Zeitlupentempo agieren. Feine Sache! Einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt die Optik. Die weitläufigen Außenareale sehen recht manierlich aus, die Innenlevels schrecken hingegen mit verwaschenen Texturen ab und die detailarmen Charaktere wirken ungefähr so lebendig wie Playmobilfiguren.
