Hektischer Shooter in buntem Gewand
Die Explosions- und Partikeleffekte sind das technische Highlight und Motivationsfaktor Nummer Eins des Spiels.
Eine riesige Panzerstreitmacht bewegt sich langsam auf die lebensnotwendigen Treibhäuser zu, Bomber fliegen Angriffe auf das Kraftwerk, Jagdflieger greifen die wenigen Verteidigungsstellungen an. Die Täter: unsagbar machthungrige Menschen. Die Opfer: unsagbar hässliche Außerirdische. Als einer dieser beklagenswerten Landesverteidiger muss sich der Spieler als wahres Multitalent erweisen. Im Cockpit von Schwebepanzern, Fahrzeugen und Gleitern, als Einzelkämpfer und als Gruppenführer sowie als Angreifer und als Verteidiger soll er die Menschen auf ihren Planeten zurückschicken. Erfreulicherweise stellt sich nicht einmal die zahlenmäßige Übermacht der Erdlinge als Problem dar: Selbst im hektischen Kampf gegen 50 Angreifer hat der Spieler beste Chancen, unbeschadet den nächsten Nachschubstützpunkt zu erreichen. Sollte es dennoch einmal knapp werden, kann er jederzeit eine befreundete Einheit ins Fadenkreuz nehmen und mittels eines Tastendrucks dessen Kommando übernehmen. Generell fällt die Bedienung der Fahrzeuge sehr leicht. Wer seiner Maus eine ruhige Hand und einen nervösen Zeigefinger zur Verfügung stellt, hat die Steuerung sofort im Griff. Dem Abschuss der unzähligen Gegner steht dann nur noch etwas Übung im Weg - nicht einmal das eigene Ableben. Denn nach jedem der 60 durch Videos verbundenen Teilabschnitte speichert die Software automatisch ab und gibt dem Spieler unbegrenzt viele Möglichkeiten, das Kapitel zu wiederholen.
