Inhaltsleeres Geballer mit einem Hauch von Flair
Quelle: Lucas Arts
Die von Plasmawaffen verursachten Explosionen sehen deutlich besser aus, als die üblichen Feuerbälle.
Irgendwann zwischen den Star-Wars-Episoden 1 und 2 beschließt der junge Naboo-Krieger Rhys Dallows, dass er nun erfahren genug sei, den Kampf gegen die mächtige Handelsföderation anzutreten. Zusammen mit dem Söldnerin Vana Sage und dem Piraten Nym, meist aber alleine schießt er sämtliche Raumschiffe und Droiden der schlagkräftigen Händlergemeinschaft über den Haufen, die ihm unter das Fadenkreuz gelangen.
14 Missionen lang nimmt der Spieler das Schicksal von Rhys in die Hand, wobei er nicht nur eine gut erzählte, aber völlig nebensächliche Hintergrundgeschichte durchläuft, sondern vor allem seinen Abzugsfinger trainieren darf. Im Kampf gegen bis zu 50 Mann starke Geschwader oder gigantische Raumkreuzer geht es nicht um Taktik, es ist beständiges Laserfeuer gefragt. Nicht einmal ein halbwegs glaubwürdiges Flugmodell steht dem Spieler dabei im Weg: Starfighter ist ein reinrassiges Ballerspiel, das vom Spieler außer schnellen Reaktionen und gutem Zielvermögen keinerlei Fähigkeiten verlangt.
Das kurzweilige Spiel wird grafisch bestens in Szene gesetzt. Bis zu hundert detailreich gezeichnete Gegner können sich gleichzeitig auf dem Bildschirm befinden, das stete Laserfeuer zeichnet bizarre Muster ins All und die Explosionen lassen jedem Special-Effects-Fan die Kinnlade herunterfallen.

Aber hey...es ist StarWars ;)
Wenigstens gabs schone Explosions effekte und ein Umfangreiches Asteroidenfeld, was aber den Entschluss das Game nie wieder anzurühren nicht ändern wird, und man konnte sich frei bewegen.
Gesamtfazit.: Konsolen Niveau. Ballern was das zeug hält und den linearen Ablauf verfolgen. Für anspruchsvolle PC Spieler nicht geeignet.
Aber hey...es ist StarWars ;)