The Moment of Silence

0
Test Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

The Moment of Silence Wir schreiben das Jahr 2044 n. Chr. Die ganze Welt wird von Überwachungskameras der Regierung ausspioniert und jegliche Kommunikation von geostationären Satelliten abgehört. Die ganze Welt? Nein. Denn im Hintergrund verschwören sich globale Geheimbünde und terroristische Organisationen gegen die totale Überwachung. Ganz unverhofft findet sich der Werbefachmann Peter Wright mittendrin in diesem Invisible War. Dabei ist er mit Problemen eigentlich schon gut versorgt. Vor kurzem kam seine Familie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Seitdem verbringt Peter die Tage vorzugsweise mit seinem besten Freund Jack Daniel's auf dem Sofa. Doch seine Lethargie findet ein jähes Ende, als eines Nachts ein Spezialkommando der Polizei die Wohnung seiner Nachbarn stürmt, einen Mann unsanft herauszerrt und spurlos verschwinden lässt. Dieser Vorfall weckt bei Peter nicht nur die Lebensgeister, sondern zunehmend auch Besorgnis. Denn die Suche nach seinem verschwundenen Nachbarn führt ihn bald auf die Spur einer mysteriösen Regierungsverschwörung ...

Quasselstrippe

The Moment of Silence Die Story von Moment of Silence klingt, als habe George Orwell versucht, eine Folge für die X-Akten zu schreiben. Da lauert Big Brother hinter jeder Ecke und paranoide Computerfreaks erzählen Ihnen in dunklen Hinterzimmern von außerirdischen Invasoren. Und das nicht zu knapp. Mit den Dialogen hat es der saarländische Entwickler House of Tales eindeutig zu gut gemeint. Hier werden Laber-Ausmaße erreicht, die man sonst nur vom Wort am Sonntag gewöhnt ist. Viel Geduld und Sitzfleisch sind daher absolute "Hardwareanforderung". Wer die mitbringt, kann sich aber darüber freuen, dass die Sprachaufnahmen von allererster Güte sind. Peter Wright etwa spricht mit der sonoren Synchronstimme von Bruce Willis. Seine Nachbarin Mrs. Oswald bekam die von Julia Roberts verpasst. Und auch die übrigen Charaktere sind bis hin zur kleinsten Nebenrolle exzellent besetzt und professionell vertont. So viel Sorgfalt müssen Sie bei vielen Konkurrenten schon mit der Lupe suchen. Das gilt leider auch für manches Rätsel. Moment of Silence begeht die fast schon klassische Adventure-Sünde und versteckt Schlüssel sowie andere kleine Gegenstände vorzugsweise in Pixelgröße auf dem Bildschirm. Dagegen hilft nur ein rechtzeitiger Druck auf die Hilfetaste. Diese macht benutzbare Gegenstände und mögliche Ausgänge mit großen Hinweisschildern auch für diejenigen sichtbar, die sich zum Spielen nicht extra eine Brille zulegen möchten. Ebenfalls klassisch - aber im besten Sinne - sind die übrigen Rätsel. Ein Beispiel: In einer Tasche findet Peter eine Videokassette. Zu dumm nur, dass VHS-Rekorder im Jahre 2044 bereits etwas aus der Mode gekommen sind. Glücklicherweise kennt ein Arbeitskollege den Weg zum nächsten Antiquitätenladen. Dort stehen Sie aber erst mal vor verschlossenen Türen ...

Ja, wo laufen sie denn?

The Moment of Silence Zwei Maustasten genügen für Moment of Silence: Mit der rechten werden Gegenstände betrachtet, mit der linken benutzt und kombiniert. Denkbar einfach - aber nur einfach gedacht. In der Praxis erweist sich das Manö-vrieren durch die verwinkelten Lokalitäten mit ihren wechselnden Kameraperspektiven nämlich als Eiertanz. Seinen Zielort erreicht Peter häufig nur auf Umwegen und nach mehreren Anläufen. Schuld daran ist die miserable Wegfindung. Hauptproblem aber ist: Da der Boden oftmals nicht zu sehen oder mit Gegenständen verstellt ist, weiß der Spieler nie genau, wohin er klicken muss, damit sich Peter an den Ort seiner Bestimmung begibt.

Bildergalerie: The Moment of Silence
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (3 Bilder)

Wertung zu The Moment of Silence (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Hollywoodreife StoryEbenso hollywoodreife ZwischensequenzenKlassische Point&Click-Rätsel
Nervige SteuerungZu viel Gelaber

Artikel teilen

Per E-Mail versenden

0
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk