The Fall: Entwicklertagebuch Teil 1

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The Fall: Entwicklertagebuch Teil 1 Mein Name ist Carsten Strehse und ich werde Sie durch den ersten Teil des Entwicklertagebuchs zu unserem Endzeit- Rollenspiel The Fall: Last Days of Gaia begleiten. Ich wünsche Ihnen schon mal viel Spaß beim Schmökern.

Wie hat die Arbeit am Spiel eigentlich begonnen? Eine Frage, die Entwicklern oft gestellt wird. Im Falle von The Fall fing alles im Winter 2002 an, als wir uns an das Konzept des Spiels machten. Die Idee, ein auf einem post-apokalyptischen Szenario basiertes Rollenspiel zu entwickeln, stammt allerdings schon aus dem Jahre 1997. Damals erschien Fallout - ein Rollenspiel, das mich bis heute sehr beeindruckt.

Zurück ins Jahr 2002: Silver Style war gerade dabei, die Arbeiten an Soldiers of Anarchy abzuschließen, und die Planung für das nächste Projekt stand an. Das gesamte Team befürwortete die Entscheidung, ein weiteres Spiel in einem Endzeitszenario entwickeln. Schnell hatten wir uns für ein Rollenspiel entschieden, in dem die Spieler auf jeden Fall eine gesamte Party mit verschiedenen Charakteren zur Verfügung haben sollten. Die ausschlagenden Argumente für uns waren, dass eine Party mehr taktische Tiefe im Kampf bietet und zusätzliche Motivation entsteht, das Spiel mehrfach mit verschiedenen Charakteren durchzuspielen.

Ganz grob hatte ich die Story schon eine ganze Weile im Kopf; zusätzlich studierte ich allerdings noch diverse Endzeitliteratur beziehungsweise -filme, um meine Kenntnisse in diesem Bereich zu vertiefen und mich zusätzlich inspirieren zu lassen. An diesem Punkt drängt sich natürlich die Frage auf: Wie sieht die Story von The Fall eigentlich aus?

Alles nimmt in den frühen 60er Jahren des 21. Jahrhunderts seinen Anfang. Die Menschheit bereitet die Kolonisierung des Mars vor. Um den Roten Planeten bewohnbar zu machen, werden 2062 sechs hochkomplexe Maschinen - so genannte Terraformer - gebaut, deren Aufgabe es ist, Kohlendioxid zu produzieren, um eine für den Menschen geeignete Atmosphäre zu schaffen. Wenige Tage vor ihrem Transport zum Mars passiert die Katastrophe: Ein unbekannter Kult bringt die Terraformer in seine Gewalt und droht damit, sie auf der Erde in Gang zu setzten. Bevor sich die Staatsoberhäupter der schwierigen Situation überhaupt richtig bewusst werden, ist es schon zu spät: Die gewaltigen Maschinen werden aktiviert und pumpen Unmengen von CO2 in die Erdatmosphäre. Das Desaster nimmt seinen Lauf: Durch die globale Erwärmung schmelzen die Polkappen und große Teile der Erdoberfläche werden überflutet. Über die restliche Landmasse fegen Stürme bisher unbekannter Stärke. Viele der vom Wasser verschonten Gebiete verwandeln sich nach und nach in trostlose Ödlandschaften.

Das eigentliche Spiel beginnt rund 20 Jahre nach der Katastrophe, im Jahr 2083. Der Hauptcharakter, dessen Familie von einer der rivalisierenden Gangs umgebracht wurde, plant, den Söldnertruppen der "Regierung der Neuen Ordnung" beizutreten - eine Organisation, die sich im Südwesten der USA gebildet hat. Sie stehen vor dem Hauptquartier - von da an liegt das Schicksal des Protagonisten in Ihren Händen.

Bildergalerie: The Fall: Last Days of Gaia
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