Two Thrones
Truppen der Bretagne erobern den Südwesten Frankreichs.
Nach Hearts of Iron (PC Games 5/03, 63 %) und Victoria (PC Games 3/04, 61 %) ist Two Thrones bereits der dritte Titel, der auf die Engine des Uralt-Strategiespiels Europa Universalis 2 baut. Anders als die vorangegangenen Ableger soll Two Thrones allerdings keine staubtrockene Historiensimulation mit der Spieltiefe von 3D-Schach sein, sondern ein leicht verdaulicher Strategiehappen für zwischendurch, diesmal in der Zeit des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich angesiedelt. Selbst ohne Tutorial sollten sich Neulinge schnell einfinden, denn die Aktionen beschränken sich im Wesentlichen auf den Ausbau der Provinzen und das Verschieben von Armeen. Nach und nach werden Ackerflächen, Märkte, Städte und Befestigungen in den Herzogtümern des Reiches vergrößert und mit den eingenommenen Steuergeldern Truppen rekrutiert. Diese marschieren anschließend auf Befehl Richtung Feind, wo sie sich wenig aufregende Zahlenschlachten mit gegnerischen Rittern, Pikenieren und Bogenschützen liefern. Spätestens nach einem Nachmittag hat man alles gesehen, den Krieg gewonnen - und Two Thrones wandert ins Regal.
