Formationen bleiben nun im Kampf länger zusammen als zuvor. Formationen bleiben nun im Kampf länger zusammen als zuvor. Bereits zwei Wochen nach Erscheinen von Castle Strike hat Data Becker den Patch auf Version 1.1 veröffentlicht, der vor allem die Fehler in der künstlichen Intelligenz der Spielfiguren beheben soll, die PC
Games im Test (Ausgabe 02/04, Wertung 70 Prozent) bemängelt hat. Und tatsächlich schlagen sich die Computerritter nach dem Update besser auf den Echtzeit-Schlachtfeldern, wie unser Test zeigt.
Beispielsweise feuern Bogenschützen mit Brandpfeilen eher auf die Besatzung eines Rammbocks statt auf das Belagerungsgerät selbst. Der größte Fortschritt: Auch Formationen (bei Castle Strike "Banner" genannt) kann in der neuen Version der Befehl zum Halten der Stellung erteilt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich Gruppen im Gefecht nach und nach auflösen, weil sich jeder Kämpfer einen anderen Gegner sucht. Das klappt zwar nicht immer, aber zumindest so lange, dass man die Formationen nicht ständig im Auge behalten muss. Andere Schwächen haben die Programmierer noch nicht behoben; so finden sich die als Heiler fungierenden Mönche noch zu oft an der Front und die Fernkämpfer beschießen nicht immer das wichtigste Ziel zuerst. Unterm Strich kann die KI jetzt aber mit der aus C&C Generäle oder Warcraft 3 weitgehend mithalten. Außerdem verbessert das Update die Bedienung und behebt eine Reihe kleiner Bugs.

Wertung zu Castle Strike (PC)

Wertung:

8.0 /10

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