Der Irak-Krieg als Taktik-Shooter
Ansichtssache: Per Rechtsklick lässt sich im Gefecht auf die First Person-Perspektive schalten, was das Zielen erleichtert.
Vier Leute können eine ganze Menge Wüstensand aufwirbeln: Bradley, Foley, Connors und Jones sind auch in Desert Storm 2 wieder die Männer, die unter Ihrem Kommando stehen. Sie schicken das Elite-Team in den mittleren Osten, um dort mit Saddams Schergen aufzuräumen. Dabei machen Sie all das, was Spezialkämpfer eben so machen: Soldaten abschießen, Basen infiltrieren, Knotenpunkte sprengen. 14 Levels lang.
Das Besondere an Desert Storm 2 ist, dass Sie jederzeit zwischen Ihren Spielfiguren umherschalten oder ihnen Befehle erteilen dürfen, um Angriffe zu koordinieren: Der Scharfschütze gibt von hinten Rückendeckung, während der Bombenleger Sprengstoff anbringt. Aufgrund der überkomplizierten Drücke-Alt-und-noch-fünf-andere-Tasten-Steuerung wünscht man sich dafür zehn Finger an jeder Hand. Doch Desert Storm 2 funktioniert glücklicherweise auch als rasanter Ego-Shooter: Mit dem Team und mächtigen Waffen im Gepäck einfach loszustürmen, ist häufig die beste Lösung, denn Ihre computergesteuerten Kameraden zielen erstaunlich genau.
Ein Minimum an Vorsicht sollten Sie trotzdem walten lassen, gespeichert wird nämlich nur zwei Mal pro Level. Das erhöht zwei Dinge: erstens die Spannung, wenn man sich mit niedriger Energie knapp durch den Kugelhagel schlängelt, und zweitens den Frust, wenn genau das mal nicht klappt.
