Bremst er zu spät, hat er angebrannte Ohren
Wenn man keine Zeit in die Einstellung des Setups investiert, hat man möglicherweise mit starkem Übersteuern zu kämpfen.
Im Grunde verdient die Formel 1 die Bezeichnung "Königsklasse" nicht. Denn während Schumi, Räikkönen und Co. mit gerade mal 330 bis 350 km/h um Punkte und Platzierungen kämpfen, geht es bei Indycar-Rennen zeitweise mit über 400 Stundenkilometern zur Sache. Zu Beginn werden Neulinge in acht Masterclasses durch umfassende, kommentierte Videos an den Sport herangeführt, danach wird jeweils geprüft, wie gut man das Gelernte in der Praxis umsetzt. Hier wird beispielsweise erklärt, worauf beim Fahrzeug-Setup zu achten ist. Gut vorbereitet, stehen Ihnen dann zwei Modi offen: Entweder fahren Sie die komplette Indycar-Saison (authentische Fahrer, Teams und Strecken) oder Sie nehmen am weltberühmten Indianapolis-500-Wettbewerb (500-Meilen-Rennen, nur eine Strecke) teil. Ganz nach Belieben können Sie dabei die Regeln modifizieren: Vom unzerstörbaren Auto bis zum Boliden mit realistischem Schadensmodell und sämtlichen Renn-Normen ist alles möglich. Dahingegen fühlt sich das Fahrmodell selbst nur bedingt glaubwürdig an. So ziehen kleinere Rempler gegen Bande oder Gegner eher selten Dreher nach sich und auch kurze Ausflüge ins Gras haben kaum Auswirkungen auf die Fahrbarkeit.
