Chariots of War
Auf dem Schlachtfeld bleibt Ihnen nicht mehr übrig, als die Aufstellung zu wählen und auf Los! zu klicken.
An Legion werden sich wohl nur Liebhaber altmodischer Runden-Strategiespiele erinnern - das heißt so gut wie niemand. Deshalb an dieser Stelle noch einmal kurz die Fakten: Eine simple Mischung aus Civilization, Imperialismus und Caesar ruft Sie als Staatenführer und Schlachtenlenker ins alte Rom; dort werden abwechselnd Städte zur Rohstoffproduktion ausgebaut, Truppen ausgehoben und ins Gefecht geschickt. Chariots of War ist mit dem Vorgänger fast identisch, hat sich als Schauplatz allerdings den Nahen Osten vor rund 4.000 Jahren auserkoren. Dort kämpfen nicht Römer und Germanen, sondern Ägypter, Nubier und Syrer um die Vorherrschaft. Weil Diplomatie anscheinend noch nicht erfunden wurde, läuft das darauf hinaus, dass alle 58 Stämme über ihre Nachbarn herfallen. Trotzdem wird währenddessen fröhlich Handel getrieben, denn kaum eine Nation produziert von allen neun Ressourcen genug, um die riesigen Armeen zu versorgen. Chariots of War spielt sich genauso schön simpel wie Legion und macht für kurze Zeit genauso süchtig. Allerdings ist die Luft noch schneller raus als beim Vorgänger, da einfach zu wenig drinsteckt: Selbst die Schlachten laufen automatisch ab.
