Zu Fuß, im Panzer und im Hubschrauber gegen den Diktator.
Mal stehen solche Kampfroboter auf Ihrer Abschussliste, dann stecken Sie selbst im Blechanzug.
Während der Vorgänger zumindest auf dem Papier mit Innovationen glänzen konnte, liefert Red Faction 2 nur aufgewärmte Action-Kost. Abermals treten Sie als Freiheitskämpfer gegen einen verbrecherischen Diktator an - bis sich nach dessen Ableben Ihre ehemaligen Kameraden als noch größere Despoten entpuppen. Egal, wer Ihr Erzfeind ist, in Red Faction 2 wird der Umsturz mit der Waffe in der Hand herbeigeführt.
Wenn Sie nicht gerade mit Maschinengewehr, Laserwumme oder Raketenwerfer die Schergen der Unterdrücker in den vorzeitigen Ruhestand schicken, versuchen Sie sich als Panzerrichtschütze, steuern ein U-Boot in unterirdischen Kanälen oder rasen im Hubschrauber durch die Häuserschluchten einer Großstadt. Sie haben kaum einmal Zeit, den Finger vom Feuerknopf zu nehmen. Die Missionsziele - mal sollen Sie Generatoren in die Luft jagen, mal Verbündete unterstützen - sind Nebensache, eigentlich geht es schlicht darum, die Areale feindfrei zu räumen und den Ausgang zu finden.
Anders als noch im ersten Teil haben sich die Entwickler nicht die Mühe gemacht, die Grafik aufzupolieren. Verwaschene Texturen, polygonarme Gebäude und eckige Figuren bestimmen das Bild. Die Volition-eigene Geomod-Engine darf ihre größte Stärke - die Möglichkeit, mit schwerem Geschütz ganze Level-Abschnitte zu zerlegen - erneut kaum ausspielen.

Scheiss Grafik in einem Scheiss-Spiel, sowas braucht keiner.
Nicht kaufen !
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