Durchwachsener Mix aus Echtzeit-Strategie und Rollenspiel
Je mehr Sie von diesen Manastationen kontrollieren, desto schneller regenerieren sich Ihre Zauberkräfte.
In Art of Magic verkörpern Sie den Jungzauberer Aurax, der seiner Welt den Frieden zurückbringen soll. Das magische Gleichgewicht ist in dem Fantasy-Reich aus den Fugen geraten und allerlei böses Gesindel greift nach der Macht. Für die Bekämpfung des Übels greift Art of Magic auf zwei Genres zurück: Zum einen Teil ähnelt das Geschehen typischen Rollenspielen, da der Protagonist Erfahrungspunkte sammelt, diese auf Charakterwerte verteilt und außerdem nützliche Utensilien im Inventar bunkert. Zum anderen Teil ist das missionsbasierte Spiel stark von Einflüssen der Echtzeitstrategie geprägt: Für die Kämpfe oder das Kontrollieren wichtiger Punkte auf der Karte (etwa zur Regeneration des Mana) beschwört und dirigiert der Held Wölfe, Kobolde, Zombies und ähnliche Helfer. Mit Sprüchen wie Feuerball oder Heilung greifen Sie selbst aktiv in das Geschehen ein, das meist auf die Vernichtung eines gegnerischen Hokuspokus-Meisters abzielt. Kann man die schwache 3D-Grafik gerade noch verschmerzen, trübt vor allem die misslungene Steuerung samt Interface den Spielspaß. Auch der Schwierigkeitsgrad der 30 Missionen in der Kampagne ist - mit dauernden Schwankungen zwischen kinderleicht und unlösbar - nervig.
