Mit leichter Verspätung erhebt sich der Flight Simulator 2002 in die Lüfte.
Quelle: Microsoft
Las Vegas bei Nacht ist mit seiner dichten Bebauung und den vielen Lichteffekten ein guter Test für die Leistung der Grafik-Engine. Ergebnis: P4 bevorzugt.
Nennenswerte Änderungen der echten und virtuellen Architektur New Yorks waren der Grund für die Verzögerung der lange erwarteten Flugsimulation. Nun ist sie da und hat einige Neuerungen für den Flugenthusiasten mitgebracht. An erster Stelle steht ATC, die Air Traffic Control. Diese virtuelle Towerbesatzung weist den Piloten ein, gibt Warnhinweise auf den automatisch generierten Flugverkehr, plaudert über das Wetter und steht auch für (vorformulierte) Fragen des Spielers zur Verfügung.
Bevor man sich solchen Feinheiten der Fliegerei widmet, steht das Fliegen als solches auf dem Programm. Die längst ausgereiften Flugmodelle wurden nicht geändert, die Flugbewegung wirkt aber selbst auf älteren Rechnern weitaus flüssiger und "sanfter" als in den Vorgängerversionen, womit der Spieler ein noch besseres Gefühl für die Maschine erhält.
Grafisch hat sich leider kaum etwas verändert. Nach wie vor sind die Landschaften extrem karg, selbst die dynamisch generierten Gebäude und Wälder machen aus FS 2002 keinen Augenschmaus.
Microsoft bietet seinen Flight Simulator 2002 in zwei Versionen an: Die Standard-Edition für ca. 120 Mark mit drei neuen Flugzeugen (darunter das Wasserflugzeug Cessna 208 Caravan und die Boeing 747) sowie die rund 50 DM teurere Professional-Edition mit fünf neuen Flugzeugen und einem 3D-Modeling-Tool, mit dem neue Flugzeuge und Gebäude erstellt werden können.
