Hass und Aggression am richtigen Ort
Die Dreiecke über den Wagen stellen den Gemütszustand der Fahrer dar.
Die GT-Serie: Wagen dreier unterschiedlicher Leistungsklassen fahren auf Stadt-, Flugfeld- und Formel-1-Strecken. Groß ist die Freude auf den Zuschauerrängen, wenn ein schwachbrüstiger GT-BMW einen GTS-Panoz überholt oder wenn ein Audi-Prototyp von einem Lister am Überrunden gehindert wird. Hinter den Lenkrädern wird derweil aus Selbstvertrauen pure Aggression - halsbrecherische Aktionen und Fahrfehler sind da vorprogrammiert. Genau dies bildet Total Immersion Racing nach. Jeder der insgesamt 18 Fahrer hat eine persönliche Stimmungslage, zudem hat er einem bestimmten "Groll-Wert" gegenüber dem Spieler. Da sich dieser aufgrund der Aktionen des Spielers über eine gesamte Saison hinweg verändert, kann man sich gefährliche Rivalen schaffen: Wer ständig einen Konkurrenten ins Kiesbett schiebt, braucht sich über dessen Rempler während des Meisterschaftslaufs nicht zu wundern.
Nebenbei hat Total Immersion Racing ein glaubwürdiges Fahrmodell, das die hohen Geschwindigkeiten und die Kurvenbeschleunigung sehr gut vermittelt und gleichzeitig recht gutmütig ist - vorausgesetzt, man hat das umfangreiche Setup korrekt eingestellt. Wer sich nicht mit Radsturz und Bremsbalance auseinandersetzen möchte, kann einen Ingenieur das Fahrzeug dem individuellen Fahrstil anpassen lassen.
