7 Sins
Solche Aktionen sind bei 7 Sins an der Tagesordnung. Vor den prüfenden Händen des peinlichen Lüstlings ist keine Frau sicher.
In der Haut eines schleimigen Oberprolls finden Sie sich in der pulsierenden Metropole Apple-City wieder. Getrieben vom krankhaften Zwang, ständig einer der sieben Sünden Habgier, Hochmut, Neid, Trägheit, Völlerei, Wollust oder Zorn zu frönen, pinkeln Sie in bekannter Sims 2-Optik in Blumenvasen, grabschen unbescholtenen Omis an den Allerwertesten, werfen Ihrem Vorgesetzten Schimpftiraden an den Kopf oder schnippen das überteuerte Essen eines Luxusrestaurants durch den Saal.
Wer alle Sündenarten begangen hat, muss kurzzeitig Reue zeigen, indem er ausnahmsweise mal niemanden beschimpft oder gar Geschenke verteilt. Anschließend dürfen Sie sich wieder danebenbenehmen. Das ist auch wichtig, um Ihre drei Gemütsbalken "Geilheit", "Stress" und "Zorn" im grünen Bereich zu halten. Dies klappt mit einer Reihe witziger Minispielchen, bei denen Sie Frauen in den Schritt spechten, Insekten von Klobrillen pinkeln oder beim Beischlaf in wenigen Sekunden den G-Punkt freiklicken.
Misslingt das ein oder zweimal, kriegt Ihr Alter Ego eine Krise und muss die jeweilige Mission neu beginnen. Egal ob Sie sich als Verkäufer in endlosen Dialogen bei den Kundinnen einschleimen, in einem Nachtclub junge Frauen anbaggern oder im Domina-Schuppen etwaige Notgeilheit abbauen: 7 Sins spielt sich trotz wechselnder Schauplätze immer gleich.
Durch öde und sich häufig wiederholende Gespräche bauen Sie eine Beziehung zu anderen Personen auf und verlustieren sich mit diesen anschließend im Bett, in der Umkleidekabine oder auf der nächstbesten Couch. Die Minispiele sind zwar spaßig, aber in der Summe viel zu wenig. Trotz coolem Sound und größtenteils ansehnlicher Optik: Wer sexelnde Sims sucht, greift besser zu Singles 2: Wilde Zeiten.

