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    Berlinale 2016: Die wichtigsten Informationen im Überblick

    Berlinale 2016: Die wichtigsten Informationen im Überblick Quelle: Universal; © Berlinale; Paramount

    Vom 11. bis zum 21. Februar finden die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Die Berlinale zählt neben den Filmfestivals in Cannes und Venedig zu den bedeutendsten der Welt. Dieter Kosslick übernimmt zum 15. Mal die Leitung über die Filmfestspiele, Meryl Streep hat den Vorsitz der internationalen Jury inne. WIDESCREEN hält euch über die wichtigsten Geschehnisse auf dem Laufenden!

    Aktuelle Änderungen hervorheben

    Allgemeines

          

    Am Donnerstag, den 11. Februar, ist es wieder so weit: Die internationale Filmwelt blickt für 10 Tage auf Berlin. Dort steigen die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin, bei denen jedes Jahr ca. 400 Filme gezeigt werden und der Goldene Bär für den besten Lang- sowie Kurzfilm im internationalen Wettbewerb verliehen wird.
    Leiten wird das bedeutende Filmfestival zum 15. Mal Dieter Kosslick, Meryl Streep übernimmt den Vorsitz der internationalen Jury. Doch die US-amerikanische Schauspielerin entscheidet nicht alleine über die Vergabe der Preise, sondern erhält namhafte Unterstützung. Die Wettbewerbsjury setzt sich folgendermaßen zusammen:
    Links: Meryl Streep in 'Der Manchurian Kandidat' (2004) / 2. v. li.: Clive Owen in 'Duplicity - Gemeinsame Geheimsache' (2009) / 3. v. li.: Lars Eidinger in 'Du bist dran' (2013) / Rechts: Alba Rohrwacher in 'Die Einsamkeit der Primzahlen' (2010) Links: Meryl Streep in "Der Manchurian Kandidat" (2004) / 2. v. li.: Clive Owen in "Duplicity - Gemeinsame Geheimsache" (2009) / 3. v. li.: Lars Eidinger in "Du bist dran" (2013) / Rechts: Alba Rohrwacher in "Die Einsamkeit der Primzahlen" (2010) Quelle: Paramount; Universal; WDR; EuroVideo

    • Meryl Streep, US-amerikanische Schauspielerin (Vorsitz)
    • Clive Owen, britischer Schauspieler
    • Nick James, britischer Filmkritiker
    • Lars Eidinger, deutscher Schauspieler
    • Brigitte Lacombe, französische Fotografin
    • Alba Rohrwacher, italienische Schauspielerin
    • Małgorzata Szumowska, polnische Filmregisseurin

    Der deutsche Kameramann Michael Ballhaus wird auf der Berlinale 2016 mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk geehrt.

    Michael Ballhaus (2002) 0

    Goldener Ehrenbär auf Berlinale für Michael Ballhaus

      Dem Kameramann Michael Ballhaus wird auf der Berlinale 2016 der Goldene Ehrenbär verliehen.

    Nachstehende Informationen sind der offiziellen Seite der Berlinale 2016 entnommen:
    Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigt jedes Jahr ca. 400 Filme, überwiegend Welt- oder Europapremieren. Filme aller Genres, Längen und Formate finden in den verschiedenen Sektionen ihren Platz:

    Sektion Themen
    Wettbewerb Großes internationales Kino
    Panorama Independent und Arthouse
    Generation Kino für junges Publikum
    Perpektive Deutsches Kino Neuentdeckungen und vielversprechende Talente  aus der deutschen Filmlandschaft
    Forum & Forum Expanded Aventgarde, Experiment und noch unbekannte Kinematografien
    Berlinale Shorts Erkundung filmischer Möglichkeiten
    Berlinale Special (einschließlich Berlinale Special Gala) Außergewöhnliche Neuproduktionen sowie Ehrung von Filmpersönlichkeiten
    Berlin Special Series (seit 2015) Ausgewählte internationale Serien
    Retrospektive & Hommage Ehrt das Lebenswerk einer großen Filmpersönlichkeit
    Berliner Classics Zeigt aktuelle Restaurierungen von Filmklassikern sowie wiederentdeckte Filme

    Die Preise der Internationalen Jury

    • Goldener Bär für den Besten Film (für den Produzenten)
    • Silberner Bär Großer Preis der Jury
    • Silberner Bär Alfred-Bauer-Preis (für einen Spielfilm, der neue Perspektiven eröffnet)
    • Silberner Bär für die Beste Regie
    • Silberner Bär für die Beste Darstellerin
    • Silberner Bär für den Besten Darsteller
    • Silberner Bär für das Beste Drehbuch
    • Silberner Bär für eine Herausragende Künstlerische Leistung (Kamera, Schnitt, Musik, Kostüm oder Set-Design)

    Die stargespickte Komödie der Regisseure Joel und Ethan Coen "Hail, Caesar!" wird die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnen.

    Hail, Caesar!: Trailer
    02:23
    Hail, Caesar! - Trailer zur neuen Komödie der Big-Lebowski-Macher mit Top-Besetzung!

    Die 66. Berlinale im Überblick

          

    Tag 1 (Donnerstag, 11. Februar): Mögen die Spiele beginnen...

          

    Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurden feierlich eröffnet! Jury-Präsidentin Meryl Streep hat ihre Erwartungen für die kommenden zehn Tage kund getan und rief außerdem - ganz im Sinne der aktuellen Flüchtlingskrise und den Streitereien um die die Oscarverleihung (#OscarsSoWhite) - zur Gleichberechtigung zwischen Rassen, Geschlechtern und Kulturen auf. Der krönende Höhepunkt des Tages: Die Vorführung der stargespickten Komödie "Hail, Caesar" von den Coen-Brüdern.

    Tag 2 (Freitag, 12. Februar): Berlinale-Highlight "Midnight Special"

          

    Heute wurde das Sci-Fi Drama "Midnight Special" vorgeführt, ein Film des hochangesehenen Independentregisseurs Jeff Nichols (Mud, Take Shelter). Dieser brachte seine Schauspieler Michael Shannon, Kirsten Dunst und Joel Edgerton mit auf den roten Teppich vor dem Berlinale Palast. Der packende und intensive Film wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen, was nicht zuletzt an der starken Performance der Darsteller lag. Das Drama handelt von dem kleinen Alton (Jaeden Lieberher), der übersinnliche Kräfte besitzt. Als die Regierung und religiöse Fanatiker mit allen Mitteln versuchen, hinter das wahre Wesens Altons und den Ursprung seiner Fähigkeiten zu kommen, begibt sich Vaer Roy (Michael Shannon) mit dem Jungen auf die Flucht.
    Weiterhin feierten das Drama "Boris sans Béatrice" des kanadischen Regisseurs Denis Côté und das tunesische Drama "Hedi" Premiere.

    Tag 3 (Samstag, 13. Februar): Berlinale-Highlight "?L?avenir?"

          

    Die deutsch-französische Koproduktion "?L?avenir?" hat es am dritten Tag der Berlinale dem Publikum besonders angetan: Angelpunkt des Dramas ist Nathalie, eine sehr engagierte Lehrerin für Philosophie an einem Pariser Lycée. Nebenbei publiziert sie in einem kleinen Verlag. Um die Zukunft hat sich Nathalie in ihrem ausgefüllten Alltag bisher kaum Gedanken gemacht. Doch eines Tages offenbart ihr ihr Ehemann, dass er sie für eine andere Frau verlassen wird. Mit einer plötzlichen Freiheit konfrontiert, die jedoch auch Einsamkeit mit sich bringt, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden. Filmemacherin Mia Hansen-Løve liefert mit "?L?avenir?" ein fesselndes und doch immer subtiles und überraschendes Porträt einer Frau jenseits der Vierzig, die in einer existenziellen Lebenskrise den Mut aufbringt, sich selbst zu entdecken.
    Im Wettbewerb lief zudem noch der neue Film von Gianfranco Rosi, die Doku "Fuocoammare", sowie der neuseeländische Heimatwestern "Mahana".

    Tag 4 (Sonntag, 14. Februar): Deutscher Bären-Favorit "24 Wochen"

          

    Okay, zugegeben, es ist klar, dass das tief bewegende Abtreibungs-Drama "24 Wochen" der deutsche Bären-Favorit ist, da es als einzige deutsche Produktion überhaupt ins Rennen um den Goldenen Bären gegangen ist. Aber nichts desto trotz hat das Drama mit seiner emotionalen Kraft die anderen beiden eindeutig Titel ausgestochen! "24 Wochen" handel von dem Ehepaar Astrid (Julia Jentsch) und ihrem Ehemann Markus (Bjarne Mädel). Als die beiden ein Kind erwarten, läuft ihr gut durchorganisiertes Leben unerwartet aus dem Ruder: Bei einer Routineuntersuchung erfahren sie, dass ihr ungeborenes Kind schwer krank ist. Die Eltern in spe müssen sich zwischen einem Leben mit einem schwer behinderten Kind und einer Spätabtreibung entscheiden. Schwerer Tobak, den Regisseurin Anne Zohra Berrached hier dem Publikum präsentiert, aber hervorragend und tief berührend gespielt.
    Am Sonntag liefen neben "24 Wochen" noch das französische Drama "Quand on a 17 ans" und sowie mit dem portugiesischen Drama "Cartas de guerra" ein Mix aus poetischer Liebesgeschichte und einer melancholischer Kriegsgeschichte.

    Tag 5 (Montag, 15. Februar): Halbzeit!

          

    Die erste Hälfte der 66. Berlinale ist schon wieder Geschichte. Bisher hat sich unter den Wettbewerbsfilmen noch kein wirklicher Favorit herauskristallisiert, da alle Produktionen bislang leidenschaftliche Fürsprecher gefunden haben. Eine Prognose für den möglichen Gewinner des begehrten "Goldenen Bär" ist daher nicht zu stellen. Am fünften Tag kam mit Emma Thompson und Julianne Moore noch mal richtiger Hollywood-Glamour in die deutsche Hauptstadt: Erstere präsentierte gemeinsam mit Daniel Brühl das Kriegsdrama "Alone in Berlin / Jeder stirbt für sich alleine", während Letztere die Beziehungskomödie "Maggie's Plan" vorstellte. Der dritte Wettbewerbsfilm des Tages war der chinesische Beitrag "Crosscurrents /Chang Jiang Tu", der durchaus das Potenzial zum Bären-Kandidat hat.

    Tag 6 (Dienstag, 16. Februar): Da wäre mehr drin gewesen...

          

    Staraufgebot in Berlin: Hollywoodstar Jude Law und Oscargewinner Colin Firth waren im Zuge des unterhaltsamen, aber recht vorhersehbaren Schriftsteller-Biopic "Genius" angereist, für das die beiden in die Rollen des Schriftstellers Thomas Wolfe sowie seines Entdeckers Max Perkins geschlüpft waren. Zudem präsentiertem US-Regisseur Spike Lee und Schauspieler John Cusack um das Hip-Hop-Musical "Chi-Raq" zu präsentieren. Deutlich mehr drin gewesen wäre auch bei Rafi Pitts neuestem Werk "Soy Nero", in dem der mexikanische Jugendliche Nero seinem älteren Bruder nachstrebt und den Grenzzaun zwischen den USA und Mexiko überwinden möchte, um den amerikanischen Traum zu leben. Um eine Green-Card zu bekommen, meldet er sich freiwillig zum Militärdienst und wird in ein Kriegsgebiet im Mittleren Osten versetzt. Alles in allem ein eher schwacher Auftakt der zweiten Hälfte der 66. Berlinale.

    Tag 7 (Mittwoch, 17. Februar): Gelungenes Triple

          

    Auf Tagesprogramm des siebten Tages standen die Doku "Zero Days", die sich der Thematik der Cyber-Kriegsführung annimmt, die Tragikomödie "Die Kommune", Thomas Vinterbergs Verfilmung seines eigenen Theaterstückes über das Chaos in einer vermeintlichen Muster-WG sowie die französische Komödie "Des nouvelles de la planète Mars", in der dem Zuschauer eine Familiengeschichte voller Leichtigkeit und augenzwinkerndem Humor präsentiert wird.

    Tag 8 (Donnerstag, der 18. Februar): Der Goldene Ehrenbär & der "Acht-Stunden-Film"

          

    Der Donnerstagabend stand ganz im Zeichen von Michael Ballhaus, denn der deutsche Kameramann erhielt für sein Lebenswerk den Goldenen Ehrenbären (für Infos siehe Artikel-Teaser oben). Außerdem feierte mit der philippinisch-singapurischen Koproduktion "Hele Sa Hiwagang Hapis / A Lullaby To The Sorrowful Mystery" der wohl am meisten gefürchtete Wettbewerb-Beitrag diesen Jahres. Warum dem so ist? Nun, der Film dauert ganze 485 Minuten! In Schwarz-Weiß gehalten erzählt Regisseur Lav Diaz darin die bewegte Geschichte der Philippinen, als Ende des 19. Jahrhunderts der Unabhängigkeitskrieg gegen die spanischen Kolonialherren in seine heiße Phase tritt.

  • Aktuelles zu 66. Internationale Filmfestspiele Berlin

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