5 Frauen: Filmkritik zum Krimi-Drama um einen schief gelaufenen Mädelsabend mit Leiche
Die fünf Gefährtinnen Marie, Anna, Ginette, Nora und Stephanie stehen vor folgendem Problem: Niemand soll je erfahren, dass eine während ihres Treffens ein Einbrecher ums Leben gekommen ist.
Wie jedes Jahr treffen sich fünf Freundinnen zu einem Mädels-Wochenende in einem Landhaus in Südfrankreich. Marie, deren Eltern der Hof gehört, lebt hier, seit sie vor sechs Jahren von einem Unbekannten vergewaltigt wurde, und versucht das Geschehnis per Malerei zu verarbeiten. In der ersten Nacht feiern die Frauen bei Wein und berauschenden Pilzen, als Marie in ihrem Atelier von einem Fremden angegriffen wird. Die anderen eilen zur Hilfe - und erschlagen den Mann im Rausch. Als der Plan reift, die Leiche zu entsorgen, taucht der attraktive Marek auf der Suche nach seinem Bruder auf - und lässt nicht
locker ...
Olaf Kraemers Spielfilm-Regiedebüt erzählt neben einem Mord und dessen Vertuschung von der Last der Vergangenheit, tief sitzenden Ängsten und Konflikten unter den Frauen.Vor malerischer Kulisse mit Urlaubs-Charme knistert gelegentlich ein Hauch Erotik, wirkt aber mancher Dialog sowie eine zusätzliche Sub-Ebene auch etwas gekünstelt.
Fazit
Fünf (mehr oder weniger) starke Frauen und ein undurchsichtiger Besucher bieten bodenständige Spannung in solider Inszenierung.
