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  • Kingdoms of Amalur: Reckoning - Finanzieller Bankrott der 38 Studios steht kurz bevor, Mitarbeiter entlassen

    Das Unternehmen 38 Games, verantwortlich für Kingdoms of Amalur: Reckoning und Besitzer von Entwickler Big Huge Games, stehen wohl unmittelbar vor dem Bankrott. Laut interner Quellen soll das Unternehmen sämtliche Mitarbeiter entlassen haben, sowie mit Gehalts- und Kreditrückzahlungen im Rückstand sein. Besonders der Staat Rhode Island spielt im Ringen um 38 Studios' Liquidität eine besondere Rolle.

    Die Entwickler der 38 Studios machten in den vergangenen Wochen immer wieder mit ihrer finanziellen Situation Schlagzeilen. Kürzlich wurden bereits Gerüchte über die Schließung von Big Huge Games, dem Entwicklerstudio, das 38 Studios bereits vor zwei Jahren von dem Bankrott rettete, laut. Aktuelle Quellen berichteten nun sogar von einer Insolvenz des gesamten Unternehmens. Wie eine anonyme Quelle Kotaku mitteilte, seien Gehaltzahlungen an Mitarbeiter von 38 Studios bereits Ende April eingestellt worden. Auch Sozialleistungen würde das Unternehmen nicht mehr übernehmen: "Unsere Krankenversicherung läuft um Mitternacht aus. Wir fanden es heraus als ein Mitarbeiter mit seiner schwangeren Frau beim Arzt war und der Doktor ihn darauf hinwies. Das war am 22. Mai diese Woche", so die anonyme Quelle gegenüber Kotaku.

    Desweiteren wurde eine E-Mail des Unternehmens an Gamasutra weitergeleitet, in der die Mitarbeiter über ihre Kündigung informiert wurden. Laut dem Schreiben seien das ganze Unternehmen betreffende Entlassungen notwendig, um weitere Verluste und Kürzungen zu vermeiden. Die letzte Zeile macht deutlich: "Das ist Ihr offizielles Entlassungsschreiben, wirksam ab heute, dem 24. Mai 2012." Auch bei Twitter wurden bereits einige Entlassungen bestätigt. So äußerten sich unter anderem CEO Jennifer MacLean und der Vizepräsident der Produktentwicklung Joch Blakely zu ihrer Kündigung seitens 38 Studios. Die Kündigungen wären dabei in zwei Stufen erfolgt: Die ersten Mitarbeiter seien bereits am Dienstag, den 22. Mai, entlassen worden, der Rest drei Tage später. Von offizieller Stelle wurden die Kündigungen allerdings noch nicht bestätigt.

    Lincoln Chafee, Gouverneur von Rhode Island, dem Firmensitz von 38 Studios, äußerte sich in einer Pressekonferenz zu den Gerüchten über die Schließung des Unternehmens und betonte, dass er noch keine Informationen über Kündigungen erhalten habe. Chafee ist ebenfalls Vorsitzender der Rhode Island Economic Development Corporation, die 38 Studios im Juli 2010 einen Kredit über 75 Millionen Dollar gewährte, um das Unternehmen dazu zu bewegen, seinen Firmensitz von Massachusetts nach Rhode Island zu bewegen. Im Falle einer Insolvenz von 38 Studios würden die Lizenzen für Kingdoms of Amalur, sowie das geplante MMO Projekt Copernicus an den Staat Rhode Island gehen.

    Gouverneur Chafee macht für die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens die Verkaufszahlen von Kingdoms of Amalur: Reckoning verantwortlich. Laut seiner Analysten hätte das Spiel mindestens drei Millionen Exemplare verkaufen müssen, konnte aber letztendlich nur 1,2 Millionen Exemplare absetzen. Das sei laut Chafee essentiell für den Misserfolg des Unternehmens. Curt Schilling, Vorsitzender von 38 Studios, äußerte sich auf Twitter allerdings positiv zu den Verkaufzahlen des Spiels und betonte, dass die 1,2 Millionen Exemplare die Erwartungen von EA bei weitem übertroffen hätten.

    Laut eines Mitarbeiters von Big Huge Games läge die Verantwortung für die finanzielle Situation des Unternehmens beim Staat Rhode Island. Wie Designer Victor Cortis in einem Forum bekannt gab, habe 38 Studios mit dem Staat Steuervergünstigungen über acht Millionen Dollar vereinbart. Diese Abmachung sei allerdings nicht eingehalten worden. Bislang gibt es keinerlei offizielle Stellungnahmen seitens 38 Studios oder der Rhode Island Economic Development Corporation, wir halten euch aber auf dem Laufenden. Quelle: Kotaku, VG247, Gamasutra

    01:49
    Project Copernicus - Trailer zum Kingdoms of Amalur-MMO
    Spielecover zu Kingdoms of Amalur: Reckoning
    Kingdoms of Amalur: Reckoning
  • Es gibt 10 Kommentare zum Artikel
    Von Lightbringer667
    Schade.Aber es war, wie schon angesprochen, taktisch einfach unklug das Spiel mehr oder weniger gleichzeitig mit…
    Von z3ro22
    @der-jan vergess nicht wann hl2 raus kaam,die grafik hat sich enorm gesteigert so auch die kosten :/arme entwickler ..…
    Von Midoryu
    Das ging aber schnell... @Sirius89 Tatsächlich. Skyrim kam im November, KOA:R im darauf folgenden Februar. An sich…
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38 Studios
Kingdoms of Amalur: Reckoning - Finanzieller Bankrott der 38 Studios steht kurz bevor, Mitarbeiter entlassen
Das Unternehmen 38 Games, verantwortlich für Kingdoms of Amalur: Reckoning und Besitzer von Entwickler Big Huge Games, stehen wohl unmittelbar vor dem Bankrott. Laut interner Quellen soll das Unternehmen sämtliche Mitarbeiter entlassen haben, sowie mit Gehalts- und Kreditrückzahlungen im Rückstand sein. Besonders der Staat Rhode Island spielt im Ringen um 38 Studios' Liquidität eine besondere Rolle.
http://www.pcgames.de/38-Studios-Firma-214030/News/Kingdoms-of-Amalur-Reckoning-Finanzieller-Bankrott-der-38-Studios-steht-kurz-bevor-Mitarbeiter-entlassen-886111/
25.05.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/04/Kingdoms_of_Amalur_Zaehne_von_Naros__9_.jpg
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