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  • 12 Uhr mittags

    Hochzeitsglocken: Will Kane (Gary Cooper, M.) heiratet Amy (Grace Kelly). Hochzeitsglocken: Will Kane (Gary Cooper, M.) heiratet Amy (Grace Kelly). Quelle: Arthaus (Kinowelt) Heutzutage sehen viele in Western nur billige Actionstreifen mit viel Geballer und wenig Handlung. Betrachtet man die Fließbandproduktionen der Dreißigerjahre, so trifft das auch zu. Der fesche Held, der entweder Gesetzeshüter ist oder sich für ein an ihm oder seinen Liebsten begangenes Unrecht rächen will, ist ebenso obligatorisch wie die Saloonschlägerei, die Schießerei und die Verfolgungsjagd zu Pferd.

    Doch dann begannen sich namhafte Regisseure wie John Ford (Stagecoach, 1939, Faustrecht der Prärie, 1946), Henry King (Jesse James, 1939) und Howard Hawks (Red River, 1948) des Genres anzunehmen und kreierten mit neuen, wesentlich differenzierteren Handlungen den Typus des Edelwestern. Sie lieferten keine Fließbandware mehr ab, sondern inszenierten Filme vor opulenter Kulisse, erzählten ausgefeilte Geschichten mit sozialen oder politischen Bezügen. Der Western wurde salonfähig und brachte dabei Männer wie John Wayne und Henry Fonda groß raus.

    Über diesen Namen tronte jedoch auch in den Vierzigerjahren ein unangefochtener Superstar: Gary Cooper. Nach Heldenrollen wie in Der Held der Prärie (1936), Der Westerner (1940) und der Capra-Komödie Hier ist John Doe (1941) sowie seinem Oscargewinn für das Kriegsdrama Sergeant York (1941) wurden die richtig guten Parts jedoch auch für ihn almählich rar. Nach Wem die Stunde schlägt (1943) folgten für Cooper zahlreiche oberflächliche Rollen, so dass der 1951 bereits 50 Jahre alt gewordene Star sich endlich wieder nach einem richtig guten Drehbuch sehnte. Da kam ihm das auf der Kurzgeschichte The Tin Star beruhende Skript von Carl Foreman gerade Recht.

    Das Westerndrama, für das der in Österreich-Ungarn geborene Fred Zinnemann (Das siebente Kreuz) die Regie übernehmen sollte, erzählt von einem scheinbar verschlafenen Städtchen im mittleren Western. Hier erreicht den Sheriff Will Kane (Cooper) am Tage seiner Hochzeit mit der jungen Quäkerin Amy (Grace Kelly), für die er Stern und Revolver an den Nagel gehängt hat, die Nachricht, dass der berüchtigte Mörder Frank Miller (Ian MacDonald) begnadigt wurde und auf dem Weg hierher ist. Am Ortsrand warten bereits Millers Bruder und zwei weitere Strauchdiebe auf dessen Ankunft mit dem Mittagszug. Frank Millers Ziel ist klar: Er will sich an Kane rächen, dem Mann der ihn einst hinter Gittern gebracht hat.

    Von seinen Freunden dazu angespornt, besteigt Kane mit seiner Braut eine Kutsche und fährt davon. Doch die Zweifel über seine Flucht nagen an ihm, kommt sein Nachfolger als Sheriff doch erst am nächsten Tag an. In der Überzeugung, nicht kneifen zu dürfen, kehrt Kane gegen den Willen seiner Frau um und nimmt erneut Stern und Revolvergürtel an sich. Doch nicht nur Amy wendet ihm daraufhin den Rücken zu. Auch die Stadt zeigt sich durch die Nachricht der nahenden Gangster wie gelähmt. Auf der Suche nach Helfern muss Kane erleben, wie einer seiner Freunde nach dem anderen kneift

  • 12 Uhr mittags
    12 Uhr mittags
    Kinostart
    09.01.1953
    Film-Wertung:
     
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